Am 6.9. war Tag X: Obwohl die Rodungssaison noch gar nicht begonnen hat, haben Bagger der RWE Häuser der Waldbesetzer_innen attackiert und einige Bäume gefällt. In einem Haus waren noch Menschen. Das war der Startpunkt für Aktion Unterholz. Es handelt sich dabei um gemeinschaftlichen zivilen Ungehorsam – entschlossen, friedlich, gewaltfrei. Jeden Morgen starten von Bonn Hbf aus Menschen in den Hambacher Forst. Zusätzlich finden Feste, Demonstrationen und Mahnwachen statt. Auf dieser Seite findet ihr wichtige Links und Infos. Es ist Zeit, Zeichen zu setzen gegen einen Kohleabbau, der das Klima weiter anheizt, uns krank macht und gar nicht nötig ist. Informiert Euch hier! „[Veraltet] Nach Tag X | Wegweiser: Hambacher Forst retten – Kohlewahnsinn stoppen – Rodung 2018/19 verhindern“ weiterlesen
Kurz mal Kaffee holen für den Wandel
Der Bonner Uli Kindermann ist 300 Kilometer von Amsterdam nach Bonn geradelt, um 30 Kilo Kaffee und Rum komplett emissionsfrei nach Bonn zu bringen – und mit der dazugehörigen Crowdfunding-Kampagne den Bonner_innen ein weiteres freies Lastenfahrrad zu schenken.
Damit möglichst viele Menschen hier in Bonn nicht nur von der Aktion lesen und bei dem Crowdfunding mitmachen, sondern den Kaffee auch probieren und sich mit Uli direkt austauschen können, wird er in der nächsten Zeit an verschiedenen Orten in Bonn den mitgebrachten Kaffee ausschenken und über seine Erfahrungen auf der Reise berichten. Die ersten Termine sind: „Kurz mal Kaffee holen für den Wandel“ weiterlesen
Lastenrad-FahrerInnen der Klimabohne von Amsterdam nach Vorarlberg halten am 6.6. in Bonn / 18 Uhr Treffen fällt aus!
Update: das Treffen heute um 18 Uhr fällt leider aus, da Uli Kindermann eine Panne hat:
https://twitter.com/quermitdenker/status/1004354725842767872
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Mittwoch, 6. Juni, gegen 18:00 Uhr kommen der Bonner Uli Kindermann und die RadfahrerInnen der Klimabohne in Bonn vor dem alten VHS-Gebäude in der Kasernenstraße 50 an. Bei der Aktion „Klimabohne“ wird mittels Segelschiff nach Amsterdam transportierter Biokaffe mit Lastenrädern weiter nach Vorarlberg gebracht.
1. Biomesse in Bonn bringt Erzeuger und Gastronomen zusammen
Bio ist im Trend. Immer mehr Verbraucher_innen kaufen Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung, am liebsten aus der Region. Doch wie lässt sich dieser Trend auch in Restaurants, Cafés und die Gemeinschaftsverpflegung tragen? Zum Beispiel durch neue Netzwerke, die Erzeuger und Abnehmer zusammenbringen. Einen wichtigen Anstoß dazu lieferte jetzt die erste regionale Bio-Messe im Haus der Bildung in Bonn: Dort präsentierten 13 Aussteller_innen sich und ihre Erzeugnisse rund 60 interessierten Köchen_innen, Betriebsleiter_innen und Einkäufer_innen aus der Region sowie Gästen verschiedener Institutionen und der Stadtverwaltung. Die Messe wurde von „Bio in Bonn“ ins Leben gerufen – einer ehrenamtlich tätigen Aktionsgruppe im Rahmen der Initiative zur Gründung eines Bonner Ernährungsrates.
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Von indigenen Völkern lernen: Von der Intelligenz und Kraft von Gemeinschaft
UBUNTU – ist eine afrikanische Lebensweisheit. Dieser Ausdruck steht für Menschlichkeit und Gemeinsinn. Wörtlich heißt es: Ich bin weil wir sind! Für Nonty Ntokozo Charity Sabic ist UBUNTU die Botschaft des Südens an die Länder des globalen Nordens: „Wir müssen lernen zusammenzuleben und gerechte Gemeinschaften zu schaffen“, sagt Nonty . Sie war als Vertreterin des Europäischen Ökodorf Netzwerkes auf der Weltklimakonferenz. Im Interview erklärt sie ihre Perspektive auf die Konferenz und auch die Herausforderungen danach. Dazu gehört die zentrale Frage, welche Rolle die Wirtschaft übernimmt um den Klimawandel zu begrenzen…. (englische Fassung hier )
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Kampf gegen Kohle und Kapitalismus
Ein Besuch bei den Waldschützer*innen im Hambacher Forst
„Mordor ist gar nicht mehr so weit von hier, dort hinten schimmert es schon durch die Äste“, sagt Lobo. Nein, wir sind nicht bei „Herr der Ringe“ in Mittelerde gelandet, sondern im Hambacher Forst. Und was hier als „Mordor“ bezeichnet wird, ist die gigantische Tagebaugrube für den Braunkohleabbau von RWE. Die Grube ist inzwischen mehr als 45 Quadratkilometer groß und bis zu 400 Meter tief; etwa 3.000 Menschen wurden bislang durch den Tagebau vertrieben. Am südlichen Ende der Grube schmiegt sich ein kleiner grüner Fleck auf der Landkarte an: der Hambacher Forst. Das, was davon noch übrig ist. Weniger als ein Zehntel des ehemals etwa 5.500 Hektar großen Forstes stehen noch. Fraglich ist nur, wie lange noch. Auch ohne neue Rodungen könnte RWE den Tagebau noch einige Jahre lang weiter betreiben. Es läuft also ein Wettlauf zwischen dem absehbaren Ende der Braunkohleverstromung und der endgültigen Vernichtung des Waldes.
Extranews: Hambi bleibt. Wir fahren hin – Rodungsstopp im Hambacher Forst
Der letzte Urwald Deutschlands wird weiter durch den Braunkohletagebau bedroht – vor unserer Haustür! Die Rodungsaarbeiten der RWE wurden vorübergehend vom Oberverwaltungsgericht Münster gestoppt. Doch die Lage ist angespannt. Wir besuchen und unterstützen die Besetzer. Abfahrt Samstag, den 02.12. um 09:15 Uhr in der Bahnhofshalle im Bonner Hauptbahnhof (Haupteingang). „Extranews: Hambi bleibt. Wir fahren hin – Rodungsstopp im Hambacher Forst“ weiterlesen
Brocchi: Der Tag des guten Leben – Transformation beginnt mit guten Beziehungen
Veränderung braucht Vertrauen, meint der Soziologe Davide Brocchi. Vertrauen entsteht dort, wo Menschen die Möglichkeit haben, Beziehungen zu pflegen und ihre Zukunft gemeinsam zu gestalten. Im 21. Jahrhundert gibt es kaum noch öffentliche Räume, die dies ermöglichen. Doch die Sehnsucht danach ist groß. Das zeigt der Erfolg des autofreien „Tag des guten Lebens“. Er fand mittlerweile viermal in Köln statt und begeisterte mehrere 100.000 Menschen. Der große Saal im Haus der Bildung war rappelvoll, als die Teilnehmer_innen Brocchi und auch Dirk Lahmann von der Stadt Bonn mit Fragen löcherten. Das Projekt, so erzählt Brocchi, begann vor fünf Jahren mit einem Zufall… „Brocchi: Der Tag des guten Leben – Transformation beginnt mit guten Beziehungen“ weiterlesen
Radtour Tagebau Hambach: Arnolds‘ Ritt
Mehr als 30 Menschen waren am vergangenen Sonntag (19.11.) der Einladung von Deine Freunde, RADKOMM und energieliga.org gefolgt [1] und trafen sich mit ihren Fahrrädern, gefüllten Packtaschen und einem schwer beladenen Fahrradanhänger vor dem Bahnhof in Merzenich. Die Menschen kamen aus Köln, Aachen und der Umgebung. Bei schönstem Sonnenschein fuhren sie über verschiedene Stationen in den Hambacher Wald, um dort die Spenden für die Menschen abzuliefern, die im Wald leben.
Fotogalerie @COP23Demo: 20.000 Füße und 3000 Räder (German/English)
Tausende von Menschen, Alte und Junge, Menschen mit Plakaten, Transparenten, Instrumenten, Menschen voller Liebe, Hoffnung und Wut haben demonstriert und zum Auftakt der COP23 deutliche Signale an die Politik gesandt: Kohle stoppen – Klima retten! Planet first! Und: „Wer noch gräbt ist dumm“. Auch 3000 rote Radfahrer_innen hatten sich bei schönstem Sonnenschein auf dem „Highway to COP“ von Köln nach Bonn aufgemacht. Ein Sinnbild für Schönheit, Vielfalt und Kooperation inmitten einer zerissenen Weltgesellschaft. Hier gehts zur Fotogalerie und zum Text auf Deutsch und Englisch… „Fotogalerie @COP23Demo: 20.000 Füße und 3000 Räder (German/English)“ weiterlesen
