Stadtwandelnews Mai 2020: Aufbruch in Bonn, Radentscheid, Regionalversorgung

Radentscheid Bonn vor dem Stadthaus. Übergabe der Forderungen an den OB

Liebe Freundinnen und Freunde des Wandels in Bonn,

je länger die Corona-Pandemie anhält, desto lauter werden die Zweifel am fossilen Weltwirtschaftssystem. Denn das ist bei nüchterner wissenschaftlicher Betrachtung Selbstmord. Zu Recht kritisiert daher ein Bündnis um die Regionalwert AG Rheinland das antiquierte Strukturprogramm im Rheinischen Kohlrevier. Ein positives Signal kommt aus dem Rathaus. Die Parteien haben ein erstes Maßnahmenpaket zum Klimaschutz beschlossen und um eine umfangreiche Bürgerbeteiligung ergänzt. Sie verweisen dabei auf unseren Bürger*innen-Antrag Bürgerantrag Bonn4Future – Wir fürs Klima. Auch der Radentscheid Bonn, der sich für eine bessere Fahrradinfrastruktur in Bonn einsetzt, kommt nun in Fahrt. Unser Tipp für heute: Mitmachen, Weitermachen, hoffnungsvoll, stetig! „Stadtwandelnews Mai 2020: Aufbruch in Bonn, Radentscheid, Regionalversorgung“ weiterlesen

Corona: Spüren was wichtig ist – für uns und unsere Stadt

Löwenzahn in Maurritze

Kein Börsencrash, kein Weltkrieg, ein Virus hat unser hyperglobalisiertes Leben gestoppt. Corona zeigt uns, was es heißt, eine lebensbedrohliche, globale Krise zu bewältigen.  Und was wir schaffen können, wenn eine Krise ernst genommen wird. Niemand weiß, wie lange sie dauert.  Doch schon jetzt verändert sie unser Bewusstsein. Wir spüren, was uns wirklich wichtig ist. Und was wir schützen möchten. Auch in Bonn. „Corona: Spüren was wichtig ist – für uns und unsere Stadt“ weiterlesen

Bonn4Future – in 15 Jahren klimaneutral

Velowerftrad auf Kennedybrücke

(Von Dr. Gesa Maschkowski und Barbara Fricke)  Bonn soll bis spätestens 2035 klimaneutral werden. Dieser Entschluss wurde möglich, weil ganz unterschiedliche Parteien und Akteur*innen zusammengearbeitet haben. Diese Kooperation gilt es nun auszubauen. Denn eine klimaneutrale Stadt braucht nicht nur einen guten Plan.  Sie braucht alle. Damit das gelingt, brauchen wir ein gutes Miteinander…. „Bonn4Future – in 15 Jahren klimaneutral“ weiterlesen

NeustartBonn – #NeustartKlima – Redebeitrag zur Klimademo am 29.11.

Schüler, Mütter und Kinder auf der Bonner Demo NeustartKlma
Wir haben vor acht Jahren die Transition Town Initiative Bonn im Wandel gegründet. Wir haben einfach mal angefangen, den Traum von einer nachhaltigen Stadt wahr zu machen.  Und wir haben viel erreicht. Wir haben zum Beispiel die 1. Solidarische Landwirtschaft gegründet.  Heute gibt es fünf SoLawis in der Region. Wir haben alle zusammen geschafft, dass der Hambi bleibt. Das zeigt: Veränderung ist möglich. Nun sind Dinge passiert, von denen wir nicht zu träumen wagten. Bonn befindet sich im Klimanotstand. Und es soll bis 2035 klimaneutral werden. Wenn wir diesen Beschluss ernst nehmen, dann sieht unsere Stadt ganz anders aus…

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Die Vision 2030 des Ernährungsrates für Bonn und Umland

Vision 2030 der Initiative zur Gründung eines Ernährungsrates für Bonn und Umgebung

Auf dem besten Weg zur Gründung: Der zukünftige Ernährungsrat für Bonn und Umland. Auf dem ersten Agrikultur-Festival in Bonn stellten Mitglieder der Initiativgruppe ihre „Vision 2030“ vor.  Organisationen und Initiativen aus Bonn und dem Umland sind herzlich eingeladen, die Vision zu unterstützen. „Die Vision 2030 des Ernährungsrates für Bonn und Umland“ weiterlesen

10 Euro pro Tonne CO2 oder wie Deutschland sich selbst betrügt – ein Kommentar

Klimafolgen- Verdorrter Mais
Nach Angaben des Umweltbundesamts verursacht eine Tonne CO2 Schäden im Wert von 180 Euro. Diese Schäden zahlt die Allgemeinheit. Also Menschen wie wir. Wenn Hersteller in Deutschland künftig  eine Tonne CO2 mit 10 Euro bezahlen müssen, dann heißt das: Wir legen weiterhin für jede Tonne CO2, die entsteht 170 Euro drauf. Hintenrum. Das ist nicht ökonomisch, das ist dumm, denn es zerstört unsere Lebensgrundlagen. Die Spielregeln, nach denen unser Wirtschaftssystem derzeit arbeitet, sind lebensgefährlich. „10 Euro pro Tonne CO2 oder wie Deutschland sich selbst betrügt – ein Kommentar“ weiterlesen

Redebeitrag: Besser leben ohne Primark und Co – dafür brauchen wir Euch alle

Menschen liegen auf der Straße beim Die In "Besser leben ohne Primark"

(Bonn 13.08.19) Uns steht der größte Gesellschaftswandel bevor, seit Beginn der Industrialisierung. Ob wir es wollen oder nicht. Leider hat kaum jemand den Mut, darüber ehrlich zu sprechen. Für diesen Wandel brauchen wir alle. Die Jungen, die Alten, die Reichen und Armen und die Menschen, die bei Primark und Co einkaufen. Wir brauchen eure Kreativität, eure Liebe, eure guten Ideen!  Hier gehts zum Redebeitrag von Gesa Maschkowski anlässlich der Aktion „Besser leben ohne Primark“. „Redebeitrag: Besser leben ohne Primark und Co – dafür brauchen wir Euch alle“ weiterlesen

Besser leben ohne Primark: Talks, Kleidertauschparty, Aktionen + über 20 Unterstützerorganisationen

Kleiderstoff mit Rosen

Die Fair Trade Town Bonn ist um einen Konsumtempel reicher. Am 13.08. eröffnet der Moderiese Primark vor dem Hauptbahnhof mit Billigstklamotten auf über 3000 m². Doch wirklich billig ist hier nur das Geschäftsmodell: Was die Ware Mensch und Umwelt tatsächlich kostet, bilden die Preise nicht ab. FEMNET und Bonn im Wandel rufen dazu auf, am Tag der Eröffnung über Massenkonsum und die Zukunft der Stadt zu sprechen. Mit Infoständen und Kleidertausch zeigen sie, dass es auch anders geht.  Politiker_innen, Organisationen und Bürger_innen sind eingeladen, beim „Besser leben ohne Primark–Talk“ vorbeizukommen.  Über 20 Bonner Organisationen unterstützen die Kampagne „Besser leben ohne Primark“ . Das Bündnis wendet sich gegen Verschwendung, Verschmutzung und Menschenrechtsverletzungen.  Hier gehts zum Aufruf und zur Pressemeldung. „Besser leben ohne Primark: Talks, Kleidertauschparty, Aktionen + über 20 Unterstützerorganisationen“ weiterlesen

Stadtwandelnews August: Besser leben ohne Primark+Demos+Feste

Hängematte über Sand auf einem Parkplatz

Liebe Freundinnen und Freunde,

Am 4.7. hat der Bonner Stadtrat den Klimanotstand beschlossen. Am 13.08. eröffnet der Kleiderdiscounter Primark vor dem Hauptbahnhof. Eine Einladung zum Massenkonsum auf 8000m2 mit Billigstklamotten. Nachhaltige Stadtentwicklung geht anders. Denn auf den Preisschildern stehen nicht die Kosten für Klimawandel, Artensterben, Mikroplastik im Meer und die Ausbeutung der Näher*innen. FEMNET e.V. und Bonn im Wandel e.V. starten deswegen am 13.08. um 10:00 in der Poststraße die Kampagne „Besser leben ohne Primark“. Wir werden von über 15 Organisationen unterstützt. Kommt vorbei, helft mit, macht mit. Herzliche Einladung. Diese Einladung gilt auch für die nächste Fridays for Future Klimademo am 9.8 auf dem Münsterplatz, für das große Velowerft Abschlussfest am 31.08. und für alle Initiativen, die unsere Stadt grüner und schöner machen.

Viele Grüße von Gesa, Ulrich und Andi in Transition

PS: 1000 Dank an alle, die in den letzten 2 Tagen noch für „Bonn blüht und summt“ ihre Stimme gegeben haben! Mit einem minimalen Funding und einer maximal tollen Crowd  sind wir jetzt Projekt des Monats Juli der UN-Dekade Biologische Vielfalt!  

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Wegwerfklamotten von Primark und Co in der UN-Stadt Bonn – das geht besser!

Menschenmenge mit Banner Kein Primark
Echt peinlich für die Fairtrade Town Bonn: Am 13.08. eröffnet der Moderiese Primark vor dem Hauptbahnhof. Auf über 3000 m2 Billigstklamotten. Primark und Co gaukeln billige Preise vor. In Wahrheit verheizen sie Mensch und Natur. Was ist das Problem und was die Alternativen? Dr. Gisela Burckhardt, FEMNET e. V. und Gesa Maschkowski, Bonn im Wandel e. V. haben die wichtigsten Argumente zusammengestellt. Sicher ist: Der Weg zur Nachhaltigkeitsstadt ist nicht einfach. Er braucht uns alle. Und wir müssen echt was tun. Zum Beispiel auf dem „Besser leben ohne Primark -Event“

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