Kurz mal Kaffee holen für den Wandel

Wie schon in unserem Newsletter erwähnt ist der Bonner Uli Kindermann 300 Kilometer von Amsterdam nach Bonn geradelt, um 30 Kilo Kaffee und Rum komplett emissionsfrei nach Bonn zu bringen – und mit der dazugehörigen Crowdfunding-Kampagne den Bonner_innen ein weiteres freies Lastenfahrrad zu schenken.

Damit möglichst viele Menschen hier in Bonn nicht nur von der Aktion lesen und bei dem Crowdfunding mitmachen, sondern den Kaffee auch probieren und sich mit Uli direkt austauschen können, wird er in der nächsten Zeit an verschiedenen Orten in Bonn den mitgebrachten Kaffee ausschenken und über seine Erfahrungen auf der Reise berichten. Die ersten Termine sind: „Kurz mal Kaffee holen für den Wandel“ weiterlesen

Lastenrad-FahrerInnen der Klimabohne von Amsterdam nach Vorarlberg halten am 6.6. in Bonn / 18 Uhr Treffen fällt aus!

Update: das Treffen heute um 18 Uhr fällt leider aus, da Uli Kindermann eine Panne hat:

https://twitter.com/quermitdenker/status/1004354725842767872

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Mittwoch, 6. Juni, gegen 18:00 Uhr kommen der Bonner Uli Kindermann und die RadfahrerInnen der Klimabohne in Bonn vor dem alten VHS-Gebäude in der Kasernenstraße 50 an. Bei der Aktion „Klimabohne“ wird mittels Segelschiff nach Amsterdam transportierter Biokaffe mit Lastenrädern weiter nach Vorarlberg gebracht.

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Von indigenen Völkern lernen: Von der Intelligenz und Kraft von Gemeinschaft

Nonty Porträtfoto

UBUNTU –  ist eine afrikanische Lebensweisheit. Dieser Ausdruck steht für Menschlichkeit und Gemeinsinn. Wörtlich heißt es:  Ich bin weil wir sind! Für Nonty Ntokozo Charity Sabic ist UBUNTU die Botschaft des Südens an die Länder des globalen Nordens: „Wir müssen lernen zusammenzuleben und gerechte Gemeinschaften zu schaffen“, sagt Nonty . Sie war als Vertreterin des Europäischen Ökodorf Netzwerkes auf der Weltklimakonferenz.  Im Interview erklärt sie ihre Perspektive auf die Konferenz und auch die Herausforderungen danach. Dazu gehört die zentrale Frage, welche Rolle die Wirtschaft  übernimmt um den Klimawandel zu begrenzen…. (englische Fassung hier )

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Kampf gegen Kohle und Kapitalismus

Ein Besuch bei den Waldschützer*innen im Hambacher Forst

„Mordor ist gar nicht mehr so weit von hier, dort hinten schimmert es schon durch die Äste“, sagt Lobo. Nein, wir sind nicht bei „Herr der Ringe“ in Mittelerde gelandet, sondern im Hambacher Forst. Und was hier als „Mordor“ bezeichnet wird, ist die gigantische Tagebaugrube für den Braunkohleabbau von RWE. Die Grube ist inzwischen mehr als 45 Quadratkilometer groß und bis zu 400 Meter tief; etwa 3.000 Menschen wurden bislang durch den Tagebau vertrieben. Am südlichen Ende der Grube schmiegt sich ein kleiner grüner Fleck auf der Landkarte an: der Hambacher Forst. Das, was davon noch übrig ist. Weniger als ein Zehntel des ehemals etwa 5.500 Hektar großen Forstes stehen noch. Fraglich ist nur, wie lange noch. Auch ohne neue Rodungen könnte RWE den Tagebau noch einige Jahre lang weiter betreiben. Es läuft also ein Wettlauf zwischen dem absehbaren Ende der Braunkohleverstromung und der endgültigen Vernichtung des Waldes.

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Extranews: Hambi bleibt. Wir fahren hin – Rodungsstopp im Hambacher Forst

Der letzte Urwald Deutschlands  wird weiter durch den Braunkohletagebau bedroht – vor unserer Haustür! Die Rodungsaarbeiten der RWE wurden vorübergehend vom Oberverwaltungsgericht Münster gestoppt. Doch die Lage ist angespannt.  Wir besuchen und unterstützen die Besetzer. Abfahrt Samstag, den 02.12. um 09:15 Uhr in der Bahnhofshalle im Bonner Hauptbahnhof (Haupteingang). „Extranews: Hambi bleibt. Wir fahren hin – Rodungsstopp im Hambacher Forst“ weiterlesen

Brocchi: Der Tag des guten Leben – Transformation beginnt mit guten Beziehungen

Veränderung braucht Vertrauen, meint der Soziologe Davide Brocchi. Vertrauen entsteht dort, wo Menschen die Möglichkeit haben, Beziehungen zu pflegen und ihre Zukunft gemeinsam zu gestalten. Im 21. Jahrhundert gibt es kaum noch öffentliche Räume, die dies ermöglichen. Doch die Sehnsucht danach ist groß. Das zeigt der Erfolg des autofreien „Tag des guten Lebens“. Er fand mittlerweile viermal in Köln statt und begeisterte mehrere 100.000 Menschen. Der große Saal im Haus der Bildung war rappelvoll, als die Teilnehmer_innen Brocchi und auch Dirk Lahmann von der Stadt Bonn mit Fragen löcherten. Das Projekt, so erzählt Brocchi, begann vor fünf Jahren mit einem Zufall… „Brocchi: Der Tag des guten Leben – Transformation beginnt mit guten Beziehungen“ weiterlesen

Radtour Tagebau Hambach: Arnolds‘ Ritt

Mehr als 30 Menschen waren am vergangenen Sonntag (19.11.) der Einladung von Deine Freunde, RADKOMM und energieliga.org gefolgt [1] und trafen sich mit ihren Fahrrädern, gefüllten Packtaschen und einem schwer beladenen Fahrradanhänger vor dem Bahnhof in Merzenich. Die Menschen kamen aus Köln, Aachen und der Umgebung. Bei schönstem Sonnenschein fuhren sie über verschiedene Stationen in den Hambacher Wald, um dort die Spenden für die Menschen abzuliefern, die im Wald leben.

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Fotogalerie @COP23Demo: 20.000 Füße und 3000 Räder (German/English)

Update 10.11.: Mehr Fotos (Creative Commons) auf unseren flickr-account.

Tausende von Menschen, Alte und Junge, Menschen mit Plakaten, Transparenten, Instrumenten, Menschen voller Liebe, Hoffnung und Wut haben demonstriert und zum Auftakt der COP23 deutliche Signale an die Politik  gesandt: Kohle stoppen – Klima retten! Planet first! Und:  „Wer noch gräbt ist dumm“.  Auch 3000 rote Radfahrer_innen hatten sich bei schönstem Sonnenschein auf dem „Highway to COP“ von Köln nach Bonn aufgemacht.  Ein Sinnbild für Schönheit, Vielfalt und Kooperation inmitten einer zerissenen Weltgesellschaft. Hier gehts zur Fotogalerie und zum Text auf  Deutsch und Englisch… „Fotogalerie @COP23Demo: 20.000 Füße und 3000 Räder (German/English)“ weiterlesen

@COP23 „Ohne radikale soziale Transformation werden wir die Klimaziele nicht erreichen“

@COP23: „Without a radical social transformation we will not be able to reach our climate-targets“

Robert Hall, Präsident von Ecolise und Vorstand im globalen Verband der Ökodörfer Global Ecovillage Network (GEN) lebt im Ökodorf Suderbyn in Schweden. Im Januar 2013 hat er seinen gut bezahlten Job bei der schwedischen Regierung an den Nagel gehängt, um Vollzeit-Aktivist für Ökodörfer zu werden. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt.

Robert Hall, president of Ecolise http://www.ecolise.eu/  and Board member of the international global ecovillage network (GEN) is living in the ecovillage of Suderbyn, Sweden http://www.suderbyn.se/ . In January 2013 he quit is well-paid position with the Swedish government to become full-time ecovillage activist. We have asked him a few questions.

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@COP23 Good Morning Bonn#3: Heute an der Bahnstation

Wir können von einander lernen, die Graswurzelorganisationen und die Franziskaner Mönche, sagt Bruder Rufino Lim. Wer die Straßenbahn zwischen Heussalle und Rheinaue benutzt trifft faszinierende Menschen aus aller Welt, von Maryland Island, dem Kongo Indonesien, Südkorea, wie diese fünf, die spontan bereit waren, ein Foto von sich zu machen zu lassen. Was sind ihre Hoffnungen für diese COP23? Wer fragt, bekommt auch eine nette Antwort, /If you take the tram between Heussallee and Rheinaue you´ll meet inspiring people from all over the world,… „@COP23 Good Morning Bonn#3: Heute an der Bahnstation“ weiterlesen