Tiefenökologie – Emotionale Räume als Werkzeug des Wandels

An unserem Tiefenökologie-Tag am 25. November im Tannenbusch-Haus haben sich 14 Menschen auf die Reise durch die tiefenökologische Spirale gemacht: von der Dankbarkeit über die Würdigung des Schmerzes um die Welt und einen Perspektivwechsel hin zu einem kraftvollen Handeln. „Tiefenökologie – Emotionale Räume als Werkzeug des Wandels“ weiterlesen

Offener Brief der Initiativen im Viktoriaviertel an den Stadtrat

Wieder einmal wird im Stadtrat über die weiteren Schritte zur Zukunft des Viktoriaviertels beraten und entschieden. Um Ihre Informationsgrundlage zu komplettieren und um Ihnen unsere Stellungnahme und Klarstellung zur Bürgerwerkstatt (unten) zukommen zu lassen, erhalten Sie dieses Schreiben. (Von Bernhard Harlander, Sara Faßbender, Clara Arnold, Klara Esch, Johannes Roth)

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Kampf gegen Kohle und Kapitalismus

Ein Besuch bei den Waldschützer*innen im Hambacher Forst

„Mordor ist gar nicht mehr so weit von hier, dort hinten schimmert es schon durch die Äste“, sagt Lobo. Nein, wir sind nicht bei „Herr der Ringe“ in Mittelerde gelandet, sondern im Hambacher Forst. Und was hier als „Mordor“ bezeichnet wird, ist die gigantische Tagebaugrube für den Braunkohleabbau von RWE. Die Grube ist inzwischen mehr als 45 Quadratkilometer groß und bis zu 400 Meter tief; etwa 3.000 Menschen wurden bislang durch den Tagebau vertrieben. Am südlichen Ende der Grube schmiegt sich ein kleiner grüner Fleck auf der Landkarte an: der Hambacher Forst. Das, was davon noch übrig ist. Weniger als ein Zehntel des ehemals etwa 5.500 Hektar großen Forstes stehen noch. Fraglich ist nur, wie lange noch. Auch ohne neue Rodungen könnte RWE den Tagebau noch einige Jahre lang weiter betreiben. Es läuft also ein Wettlauf zwischen dem absehbaren Ende der Braunkohleverstromung und der endgültigen Vernichtung des Waldes.

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Vermisst! Bolle, der kostenlose Lastenanhänger fürs Fahrrad ist verschwunden!

Bolle-Team bittet um Hinweise

Der beliebte rote Lastenanhänger fürs Rad mit knallgelber Plane wird vermisst. Am Montag, den 4.12. wurde festgestellt, dass Bolle, der auffällig große, gelbe Lastenanhänger fürs Fahrrad, verschwunden war. Das Team vom Bolle-Projekt bittet um Hinweise, wenn Bolle in Bonn oder in der Region gesichtet wird. Oder wenn es Informationen zum Verschwinden oder Verbleib gibt.

Das Bonner Bolle-Projekt. Bolle ist ein echter Hingucker. Ein großer Lastenanhänger fürs Fahrrad. Dreirädrig, mit rotem Gestell, einer Ladefläche von 160 cm x 60 cm und einem Aufbau mit knallgelber Plane. Er kann Umzugkartons, Möbel und sogar Sofas transportieren. Mit Muskelkraft, ohne CO2 und – das ist der Clou – Bolle kann kostenlos ausgeliehen werden.

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Extranews: Hambi bleibt. Wir fahren hin – Rodungsstopp im Hambacher Forst

Der letzte Urwald Deutschlands  wird weiter durch den Braunkohletagebau bedroht – vor unserer Haustür! Die Rodungsaarbeiten der RWE wurden vorübergehend vom Oberverwaltungsgericht Münster gestoppt. Doch die Lage ist angespannt.  Wir besuchen und unterstützen die Besetzer. Abfahrt Samstag, den 02.12. um 09:15 Uhr in der Bahnhofshalle im Bonner Hauptbahnhof (Haupteingang). „Extranews: Hambi bleibt. Wir fahren hin – Rodungsstopp im Hambacher Forst“ weiterlesen

Nachhaltige Weihnachtsbäume geliefert von Bolle und Boll·E – für einen guten Zweck

Das Bolle-Team bietet zwischen dem 15. und 17.12. jeweils zwischen 11:00 und 16:00 Uhr einen ganz besonderen Service an: Wir bringen mit Bolle und Boll·E den Weihnachtsbaum zu dir nach Hause!  Wir sind sehr froh, mit der Weihnachtsbaumaktion des NaLa e.V. kooperieren zu dürfen! Einen ökologisch verträglichen Weihnachtsbaum kaufen und ihn sich CO2-neutral nach Hause bringen lassen – gegen Spende. Kommt einfach vorbei:

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Stadtwandelnews Dezember: Verbünden, Handeln, Feiern

Die COP23 hat Hoffnung gebracht und auch viel Klarheit: Wütend, ernst und wunderschön die Demonstrationen, die hunderte von Veranstaltungen und mehrere 1000 Menschen, die sich über alle sprachlichen und kulturellen Barrieren einig sind: So geht es nicht weiter mit dem Ausverkauf der Welt! „Stadtwandelnews Dezember: Verbünden, Handeln, Feiern“ weiterlesen

Brocchi: Der Tag des guten Leben – Transformation beginnt mit guten Beziehungen

Veränderung braucht Vertrauen, meint der Soziologe Davide Brocchi. Vertrauen entsteht dort, wo Menschen die Möglichkeit haben, Beziehungen zu pflegen und ihre Zukunft gemeinsam zu gestalten. Im 21. Jahrhundert gibt es kaum noch öffentliche Räume, die dies ermöglichen. Doch die Sehnsucht danach ist groß. Das zeigt der Erfolg des autofreien „Tag des guten Lebens“. Er fand mittlerweile viermal in Köln statt und begeisterte mehrere 100.000 Menschen. Der große Saal im Haus der Bildung war rappelvoll, als die Teilnehmer_innen Brocchi und auch Dirk Lahmann von der Stadt Bonn mit Fragen löcherten. Das Projekt, so erzählt Brocchi, begann vor fünf Jahren mit einem Zufall… „Brocchi: Der Tag des guten Leben – Transformation beginnt mit guten Beziehungen“ weiterlesen

Radtour Tagebau Hambach: Arnolds‘ Ritt

Mehr als 30 Menschen waren am vergangenen Sonntag (19.11.) der Einladung von Deine Freunde, RADKOMM und energieliga.org gefolgt [1] und trafen sich mit ihren Fahrrädern, gefüllten Packtaschen und einem schwer beladenen Fahrradanhänger vor dem Bahnhof in Merzenich. Die Menschen kamen aus Köln, Aachen und der Umgebung. Bei schönstem Sonnenschein fuhren sie über verschiedene Stationen in den Hambacher Wald, um dort die Spenden für die Menschen abzuliefern, die im Wald leben.

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