Bonn verkauft sich billig – gemeinsame Pressemeldung von FEMNET und Bonn im Wandel

Ein oranges Shirt liegt im Rinnstein.

Nein zur Verramschung der Stadt! Sagen FEMNET und Bonn im Wandel in einer gemeinsamen Pressemeldung. Sie fordern einen Fairness- und Nachhaltigkeitscheck für alle Stadtplanungsprozesse. In Kürze übergeben sie die Unterschriften der Petent*innen, die sich an der Kampagne „Kein Primark am Bonner Hauptbahnhof“ beteiligt haben. „Bonn verkauft sich billig – gemeinsame Pressemeldung von FEMNET und Bonn im Wandel“ weiterlesen

Primark – Wir müssen reden! Die Stadtwandel-News von Juli

Dieser Newsletter startet mit einen Glückwunsch und einem Dankeschön. Wir gratulieren dem Weltladen zum 25. Geburtstag! Danke, dass Ihr da seid und unseren Horizont weitet, theoretisch und praktisch! Und Danke an alle, die unsere Initiative „Kein Primark am Bonner Hauptbahnhof“ unterstützt haben. „Primark – Wir müssen reden! Die Stadtwandel-News von Juli“ weiterlesen

Primark kommt – wir bleiben dran an einer Stadtplanung für Bürger*innen!

Gestern Abend hat der Bonner Stadtrat grünes Licht gegeben für die Bauvorhaben am Bahnhofsvorplatz – und damit auch den Weg frei gemacht für die Wegwerf-Mode-Kette Primark. Dass dort, wo derzeit noch die Südüberbauung steht, ein Primark in das neue Maximilian-Center einziehen soll, wurde  erst vor drei Wochen bekannt. In diesen drei Wochen ist ein breites Bündnis dagegen entstanden: 21 Organisationen und mehrere 1.000 Menschen haben mitgemacht. Die Entscheidung ließ sich so kurzfristig nicht mehr stoppen. Sie war der Endpunkt einer jahrelangen, visionslosen Debatte. Die Stadtverordneten haben aber gemerkt, dass sie an einer Diskussion um nachhaltige Stadtentwicklung nicht mehr vorbeikommen. Der Dialog ist eröffnet…

„Primark kommt – wir bleiben dran an einer Stadtplanung für Bürger*innen!“ weiterlesen

Kein Primark am Hauptbahnhof!

Oranges T-Shirt am Straßenrand

FEMNET und Bonn im Wandel haben sich heute mit einem Offenen Brief an die Bonner Stadtverordneten gewendet. Am 30. Juni 2016 will der Bonner Stadtrat über den Umbau des Bahnhofsvorplatzes entscheiden. Den Zuschlag für die sogenannte Südüberbauung soll der holländische Investor Ten Brinke erhalten. Ausgerechnet Primark, deren Verkaufskonzept auf Wegwerfmode und Preiskampf setzt, ist sein Hauptmieter. Das Gegenteil von nachhaltigem Konsum und ganz sicher kein Aushängeschild für Bonn.

„Kein Primark am Hauptbahnhof!“ weiterlesen

Was wir für die Energiewende brauchen – Das sagen Bonner Bürger

Was brauchen wir, damit Energiewende&Klimaschutz in Bonn so richtig in Schwung kommen? Das haben wir die Besucher des Films „Power to Change  – die Energierebellion“ gefragt. Wir haben sie eingeladen, ihre Meinung auf Puzzlestücke zu schreiben und unser Bonner Klimaschutzpuzzle zu füllen. Das sind die Antworten … „Was wir für die Energiewende brauchen – Das sagen Bonner Bürger“ weiterlesen

Niederkassel, Bonn, Lissabon, New York – Wie immer am letzten Freitag und weltweit: RadfahrerInnen starten zur "Critical Mass"

Die Idee ist einfach: Auto stehen lassen, andere Verkehrsmittel benutzen. Um von A nach B zu kommen, gibt es Alternativen zum Auto: Fahrrad fahren zum Beispiel. Hat den Vorteil, ohne Benzin, ohne Emissionen und ohne Lärm anzukommen. Bewegung, frische Luft und Spaß gibt es obendrein.

In Bonn, in Köln und in vielen Städten der Welt finden – meist am letzten Freitag im Monat – gemeinsame Radfahrten statt. Die RadfahrerInnen möchten darauf aufmerksam machen, dass sie ebenso wie motorisierte Fahrzeuge Teil des Straßenverkehrs sind. „Critical Mass“ (Kritische Masse) nennt sich diese Aktion. Sie hat nicht das Ziel, den Straßenverkehr zu blockieren, sie ist selber Teil des Straßenverkehrs. „Niederkassel, Bonn, Lissabon, New York – Wie immer am letzten Freitag und weltweit: RadfahrerInnen starten zur "Critical Mass"“ weiterlesen

28.10. Infoabend Transition Streets – Energiewende-Nachbarschaften

Wie kann man lästige Konsumlaster loswerden, etwas Gutes für unseren Planeten tun und gleichzeitig mit Nachbarn noch eine schöne Zeit verbringen? Ganz einfach, man startet eine Energiewende Nachbarschaft oder „Transition Street“, wie das Projekt in Großbritannien heißt.

Die Energiewendenachbarschaften wurden vom britischen Transition Netzwerk entwickelt. Das Prinzip ist einfach, man redet nicht mehr herum, man fängt mit der Transition zu Hause an: Eine Gruppe Nachbarn oder Freunde trifft sich 6-7 mal und arbeitet gemeinsam ein Handbuch durch, in dem verschiedene Optionen vorgestellt und nach Einsparungspotential bewertet werden. Jede Woche ein anderes Thema: Energie, Ernährung, Mobilität, … Bei der Umsetzung kann man sich gegenseitig unterstützen, miteinander und voneinander lernen und einfach Spaß haben. Die beteiligten Haushalte sparten über 600 Euro ein und 1,2 Tonnen CO2 im Jahr.

Die Unterlagen gibt bisher nur auf Englisch. Wir sehen uns am Montag das Konzept Transition Streets an und überlegen, ob und was wir in Bonn dafür tun wollen, damit  dieses Projekt auch in Deutschland anläuft.

Wir treffen uns am 28.10.2013 um 19:30 in der Stiftung Mitarbeit, Ellerstraße 67
Bitte meldet Euch an, damit wir ein bisschen planen können!
Wir freuen uns auf Euch!

http://www.doodle.com/rm2atn3rcsgurgbw

Wegbeschreibung zur Stiftung Mitarbeit
http://www.mitarbeit.de/wegbeschreibung.html

Einführungskapitel auf Englisch: Transition Streets 1.+Transition Streets-GETTING+STARTED