#AllefürsKlima – Alle for Future – Jetzt – Stadtwandelnews September

Farbskala mit Streifen von Blau nach Rot symbolisieren den Temperaturanstieg in Deutschland

Liebe Freundinnen und Freunde,

seit wir wissen, dass die Erde Grenzen hat, hat sich viel Gutes entwickelt: Biolandbau, Permakultur, Ökodörfer, Transition Towns. Sie zeigen: Es gibt Wege um fairer und besser zu leben. Doch das reicht bisher nicht. Die Veränderung geschieht zu langsam. Deswegen bilden sich in diesen Wochen neue Netzwerke quer durch alle Initiativen in Bonn. Alle fürs Klima – Alle for Future. Auch Bonn im Wandel ist dabei. Am 20. September um 12 Uhr startet die erste Protestwelle mit einer Demo zum globalen Klimastreik am Hofgarten. Erwachsene und Unternehmen sind aufgerufen sich anzuschließen. Vom 20. bis 27. September organisiert Fridays for Future Bonn Workshops im Hofgarten zu wechselnden Themen. Am 27.09. folgt der 2. große Streikgipfel im Rahmen des Global Earth Strike. Und das ist erst der Anfang. Unter weriseupby2020 bereiten Menschen aus vielen Initiativen Aktionen vor.

Wir sehen uns – viele Grüße von Gesa, Ulrich, Andi und Ursula

P.S. Transition geht am besten mit guter Laune. Daher findet am 31.10. in Bonn die erste ECOdisco statt. Gesucht: Unterstützung für Deko und Design, mehr unter Neuigkeiten.

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Stadtwandelnews August: Besser leben ohne Primark+Demos+Feste

Hängematte über Sand auf einem Parkplatz

Liebe Freundinnen und Freunde,

Am 4.7. hat der Bonner Stadtrat den Klimanotstand beschlossen. Am 13.08. eröffnet der Kleiderdiscounter Primark vor dem Hauptbahnhof. Eine Einladung zum Massenkonsum auf 8000m2 mit Billigstklamotten. Nachhaltige Stadtentwicklung geht anders. Denn auf den Preisschildern stehen nicht die Kosten für Klimawandel, Artensterben, Mikroplastik im Meer und die Ausbeutung der Näher*innen. FEMNET e.V. und Bonn im Wandel e.V. starten deswegen am 13.08. um 10:00 in der Poststraße die Kampagne „Besser leben ohne Primark“. Wir werden von über 15 Organisationen unterstützt. Kommt vorbei, helft mit, macht mit. Herzliche Einladung. Diese Einladung gilt auch für die nächste Fridays for Future Klimademo am 9.8 auf dem Münsterplatz, für das große Velowerft Abschlussfest am 31.08. und für alle Initiativen, die unsere Stadt grüner und schöner machen.

Viele Grüße von Gesa, Ulrich und Andi in Transition

PS: 1000 Dank an alle, die in den letzten 2 Tagen noch für „Bonn blüht und summt“ ihre Stimme gegeben haben! Mit einem minimalen Funding und einer maximal tollen Crowd  sind wir jetzt Projekt des Monats Juli der UN-Dekade Biologische Vielfalt!  

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Osterüberraschung: Bonns grüne Seele entdeckt

Begrünung an der Fassade des Primark-Neubaus

(Die Glosse) Just zu Ostern entdeckte eine aufmerksame Bonnerin die grüne Seele Bonns. An der Wand des neu gebauten Maxmilianscenters am Hauptbahnhof – demnächst die Bonner Primark-Filiale – haben Architekten ein wahres Wunder vollbracht. Auf wenigen Quadratmetern machen sie Bonn auf einen Schlag CO2-neutral. „Glaube versetzt Berge“, kommentiert ein vorbeieilender Bauingenieur staunend, der nach eigenen Angaben Experte auf dem Gebiet ist. „Osterüberraschung: Bonns grüne Seele entdeckt“ weiterlesen

Stadtwandelnews März 2019: Klima, Boden, Vielfalt, Essen, Wohnen, Biostadt Bonn

Mit dem nahenden Frühling kommt auch der Wandel in Bonn ans Licht. Unser Terminkalender ist rappelvoll, es gibt Saatguttauschbörsen, Bonn blüht-Verteiltermine, ein politisches Frühstück vor der Marienkirche, die zweite Messe für mehr Bio in der Gastronomie und viele Aktionen fürs Klima: die Klimawache, Sternmärsche, Klimademos und -gespräche. Und schließlich hat der Stadtrat beschlossen, dass Bonn Biostadt wird und auch erste Maßnahmen ergriffen. Herzlichen Glückwunsch!

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„Bonn für Alle!“ – Unser Demobeitrag zum Nachlesen

Bonn für Alle Banner

Was Transition für uns bedeutet und warum wir mehr Humus brauchen auf unseren Böden und zwischen den Menschen. Unser Redebeitrag am 13.10. auf der Demo „Bonn für Alle!“ die rhizom organisiert hat. Los ging es auf dem Kaiserplatz, das Ziel war die Alte VHS. Die wird momentan als „Kulturraum für Alle“ ebenfalls vom rhizom betrieben, in Form einer Zwischennutzung bis derzeit Dezember.

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Warum ziviler Ungehorsam notwendig ist und was ich gelernt habe – Ein persönlicher Bericht von Ende Gelände 2018

Vergangenen Samstag gab es eine große Soli-Demo mit mehreren Tausend Menschen für die Ende Gelände Aktionen. Die angemeldete und damit legale Demo startete an der Mahnwache unweit des Hambacher Tagebaus. Die Ende Gelände Aktivist_Innen nehmen mit Aktionen des zivilen Ungehorsams den Kohleausstieg selber in die Hand, z.B. indem sie Kohlebagger oder wichtige Zufahrtswege blockieren. Der pinke Finger* der Ende Gelände Aktion schloss sich ebenfalls der bunten und fröhlichen Demo an. Mit lauter Musik und vielen tanzenden Menschen ging es los in Richtung Morschenich.

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#ITdesWandels: Freie Software für einen nachhaltigen Gesellschaftswandel?

Vor genau drei Wochen habe ich auf dem Webmontag einen kurzen Vortrag über die IT des Wandels gehalten (Slides ganz unten). Oder besser gesagt, über das was ich darunter verstehe. Ich bin seit etwa einem Jahr bei Bonn im Wandel aktiv und kümmere mich dort um alles was irgendwie mit IT, insbesondere Online-Tools zu tun hat. Das fängt bei der Administration dieser Website an und endet bei der Entwicklung und Umsetzung einer umfassenden IT-Strategie für Bonner Initiativen.

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Unser Recht auf Stadt im Theater (und auf der Klimademo): Mach mit!

*Aktualisiert: Unser Text zur Klimakonferenz* „Bonnopoly. Das WCCB, Die Stadt und ihr Ausverkauf“ heißt das Stück in dem wir als Bonner Aktive mitwirken können. Am Ende der Inszenierung von Volker Lösch wollen wir einen großen Sprech-Chor veranstalten und die Themen der Bonnerinnen und Bonner in den Kammerspielen Bad Godesberg auf die Bühne bringen.

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Viktoriaviertel: Engagement und Nachhaltigkeit werden verheizt – Ein Kommentar

Führende Vertreter der Stadt wussten es schon vorher: Bürgerbeteiligung bringt nichts. Bei genauer Betrachtung entpuppte sich die so genannte „Bürgerwerkstatt“ als Mogelpackung. Es war ein Multi-Stakeholder-Prozess, extrem zeitaufwendig und frustrierend für die Bürger_innen. Nun dürfen sie aus der Presse erfahren, dass sie ohnehin nur Einzelinteressen vertreten hätten. Wie bitte? Nachhaltige Stadtentwicklung ein Einzelinteresse? Dies ist – kurz vor der Weltklimakonferenz in Bonn – ein Schlag ins Gesicht. „Viktoriaviertel: Engagement und Nachhaltigkeit werden verheizt – Ein Kommentar“ weiterlesen

Signa droht der Stadt: Bürgerwerkstatt im Viktoriaviertel soll delegitmiert werden

Drei Tage vor dem Abschluss der Bürgerwerkstatt, droht die Signa Holding in einem sechs-seitigen Brief an den Oberbürgermeister Ashok Sridharan mit dem Rückzug aus dem „Projekt Viktoriakarree“. Die in der Bürgerwerkstatt von international renomierten Planerbüros erarbeiteten Konzepte brächten angeblich nicht die gewünschte Aufwertung der City, sondern würden nur vereinzelten Partikularinteressen gerecht werden.
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