Faire Mode muss nicht teurer sein – kulinarische Modenschau am Münsterplatz

„Faire Mode ist schön“, sagt die Unternehmerin Katharina Partyka und stellt das unter Beweis – mit gut 30 nachhaltigen Modemarken in ihren beiden Geschäften „kiss the inuit“ in Bonn und Köln. „Wer faire Mode machen möchte braucht beides: die Verbindung zur Natur und den Kämpferinnengeist“,  sagt Elke Schilling. „Faire Mode muss nicht teurer sein – kulinarische Modenschau am Münsterplatz“ weiterlesen

Primark und Co – ab ins Museum

Wir haben Primark beim Museum für fossile Rohstoffe eingereicht. Das sammelt nämlich alles, was wir in einer nachhaltigen Welt nicht mehr brauchen. Unsere Schenkung wurde dankend angenommen. Dazu gehört auch die alt-modische Idee, man müsse Wirtschaftswachstum durch Wegwerklamotten ankurbeln. Dass es auch anders geht, kann man morgen auf der fairen Modenschau am Münsterplatz sehen  … „Primark und Co – ab ins Museum“ weiterlesen

Primark kommt – wir bleiben dran an einer Stadtplanung für Bürger*innen!

Gestern Abend hat der Bonner Stadtrat grünes Licht gegeben für die Bauvorhaben am Bahnhofsvorplatz – und damit auch den Weg frei gemacht für die Wegwerf-Mode-Kette Primark. Dass dort, wo derzeit noch die Südüberbauung steht, ein Primark in das neue Maximilian-Center einziehen soll, wurde  erst vor drei Wochen bekannt. In diesen drei Wochen ist ein breites Bündnis dagegen entstanden: 21 Organisationen und mehrere 1.000 Menschen haben mitgemacht. Die Entscheidung ließ sich so kurzfristig nicht mehr stoppen. Sie war der Endpunkt einer jahrelangen, visionslosen Debatte. Die Stadtverordneten haben aber gemerkt, dass sie an einer Diskussion um nachhaltige Stadtentwicklung nicht mehr vorbeikommen. Der Dialog ist eröffnet…

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Ein Jahr verpackungsfreier Laden – Herzlichen Glückwunsch Hilke und Tim!

Diese Woche ist Geburtstagswoche bei Freikost Deinet. Hilke und Tim laden alle Bonner ein, mitzufeiern mit Kostproben von regionalen Produkten und Freikost-Kaffee-Keksen aus regionaler Herstellung. Wer in der Geburtstagswoche mindestens drei Produkte in eigene Behälter füllt, erhält sogar Rabatt. Letzte Woche hat sich Hilke ein halbes Stündchen Zeit genommen für einen kleinen Rückblick…. „Ein Jahr verpackungsfreier Laden – Herzlichen Glückwunsch Hilke und Tim!“ weiterlesen

Biete Gartenhilfe – Suche Babysitter: Tauschring Bonn

(Von Eva Formaggio und Gabriele Asdonk ) Jeder von uns besitzt Fähigkeiten, die andere brauchen – vielleicht ist Ihr Apfelstrudel weithin berühmt, Sie reparieren Fahrräder, können Kleidung ändern, befestigen Regale, kennen sich mit Computern aus oder geben Nachhilfe. Seit 1996 gibt es in Bonn eine Möglichkeit, die Fähigkeiten anderer direkt zu nutzen – den Tauschring Bonn, jetzt mit einer wunderschönen neuen Website.

Warum überhaupt tauschen?

Bis vor einigen Jahrzehnten waren die Nachbarn bekannt, man nahm am Leben der anderen teil und konnte sich in darauf verlassen, dass man bei der Nachbarin das fehlende Ei für den Kuchenteig bekam, die Dorfjugend bei der Kartoffelernte half oder der Handwerker von nebenan bei der Reparatur des Staubsaugers behilflich war. Kurzum, gegenseitige Hilfsbereitschaft war selbstverständlich.

Das ist heute nicht mehr die Regel. Oft treffen sich Nachbarn nur zufällig im Treppenhaus oder am Gartenzaun und tauschen kaum mehr als eine flüchtige Begrüßung aus. Viele leiden unter der Anonymität der modernen Lebensverhältnisse. Mit etwas mehr Kontakt könnte das Leben für alle einfacher und angenehmer sein.

Aus der Idee der Nachbarschaftshilfe heraus entstand Anfang der 80er Jahre der Tauschring Bonn. Seitdem tun sich dort Menschen zusammen, die Unterstützung bei bestimmten Alltagsproblemen suchen, und ihre Begabungen und Talente genauso gern anderen zur Verfügung stellen. Die einzelnen Mitglieder geben an, welche Tätigkeiten sie gut und gerne tun. Wer etwas braucht, fragt an. Wenn die erwünschte Hilfe nicht im Katalog steht, kann die Anfrage auch an die ganze Gruppe gerichtet werden.

Tauschen so gehts

Die Idee des Tauschrings ist, dass die Wertschätzung der Hilfeleistung in Zeiteinheiten „berechnet“ wird, die für andere Angebote „ausgegeben“ werden können. So repariere ich heute eine Stunde lang dein Fahrrad, morgen gibst du Maria 60 Minuten Klavierunterricht und übermorgen von 9 bis 10 Uhr putzt sie bei mir die Fenster.

Die Mitglieder des Tauschrings Bonn berichten über positive Erfahrungen. Beim Erledigen der Aufgaben ergeben sich z. B. interessante Gespräche, und bisweilen entwickeln sich durch regelmäßiges Tauschen sogar Freundschaften.

Die aktuellen Tauschangebote des Vereins sind breit gefächert: So finden sich im Inhaltsverzeichnis unserer „Marktzeitung“ Angebote in den Bereichen Haushalt und Gäste, Ernährung, Wohnen und Bauen, Renovieren und Reparieren, Transporthilfe und Autoreparatur, Gartenarbeit, Lehren und Lernen, Büro und Computer, Gesundheit, Reisen, Sport und vieles mehr. Um dauerhaft ein großes Angebot aufrechterhalten zu können, freuen wir uns jederzeit über neue Aktive in den eigenen Reihen.

Wer gern persönlich Kontakt aufnehmen möchte, ist bei unseren regelmäßigen Treffen herzlich willkommen.

Termine und weiterführende Informationen finden sich auf der Internetseite www.tauschringbonn.de.

Text: Eva Formaggio und Gabriele Asdonk

Fotos: Bernadette Yehdou

 

Tauschring-Foto-Bernadett Yedouh

Inez Aponte: Veränderung beginnt im Kopf – Towards a new story of Economics

Am 31.10.2014 hielt Inez Aponte, aus Totnes, Geschichtenerzählerin und Transition Trainerin aus Totnes, Großbritannien, einen bemerkenswerten Vortrag über die Macht der Sprache zur Schaffung einer neuen menschenwürdigen und nachhaltigen Ökonomie. Was beispielsweise bedeutet der Begriff „Work-Life-Balance“? Leben wir nicht, wenn wir arbeiten? Oder Leben wir nur, wenn wir nicht arbeiten? „Inez Aponte: Veränderung beginnt im Kopf – Towards a new story of Economics“ weiterlesen

Großes Interesse an REconomy – Reihe von „Bonn im Wandel“

(Von Christiane Kliemann) Auf Einladung der Bonner Transition-Town-Initiative Bonn im Wandel kamen gut 120 Interessierte, die wissen wollten, wie eine Wirtschaft aussehen kann, die sich vor allem an den Grundbedürfnissen von Menschen orientiert. Eine Wirtschaft, die lokale Unternehmen und Produkte fördert und so ökologischen, sozialen und finanziellen Mehrwert in die Region bringt. So konnten die Teilnehmer/innen in zwei Vorträgen und einem Wochenendworkshop mehr über die englische Kleinstadt Totnes, die Wiege der Transition-Town-Bewegung, erfahren, die soziale, ökologische und traditionelle Unternehmen darin unterstützt, zu einer solchen Wirtschaft beizutragen. Unter den Besucher/innen waren Interessierte aus ganz Deutschland, von der Studentin bis hin zum Unternehmer. „Großes Interesse an REconomy – Reihe von „Bonn im Wandel““ weiterlesen

Eine Woche ohne Geld – wie wars? – Positive Erfahrungen und Überraschungen

Von Sophia Aengenendt

Vom 06.10. bis zum 11.10.2014 fand das Projekt des BUND Jugend ,,Ohne Geld durch die Welt‘‘ in Bonn statt. Die 11 Teilnehmer versuchten in dieser Woche durch Tausch von Arbeitskraft und oder Tauschobjekten andere Waren für das Gruppenessen zu sammeln. Dabei durfte kein Geld angenommen oder verwendet werden. Dazu habe ich zwei der Teilnehmerinnen Pia, die zum 1. Mal dabei war und Carina, die unter anderem schon fünf Monate fast ohne Geld auch wirklich lebt, befragt. „Eine Woche ohne Geld – wie wars? – Positive Erfahrungen und Überraschungen“ weiterlesen

Ohne Geld durch die Welt – 10 Jugendliche experimentieren mit Schenkökonomie

Irgendwann im September trudelte eine Mail von Alison Schultz, BUND-Jugend NRW bei uns ein: Sie suchte Arbeits- und Tauschprojekte für 10 Jugendliche, die in Bonn eine Woche ohne Geld leben wollten. So entstand unsere kleine Kooperation: zwei Blogartikel gegen SoLaWi-Mehl, das am Ende ein Pizzaboden wurde… „Ohne Geld durch die Welt – 10 Jugendliche experimentieren mit Schenkökonomie“ weiterlesen

Reihe: Modellprojekte für eine neue Wirtschaft – REconomy

Jay Tompt und Inez Aponte, beide aktive Mitglieder der internationalen Transition Town Bewegung, berichten zum ersten Mal in Deutschland in drei Veranstaltungen über Erfahrungen und Konzepte zur Re-lokalisierung der Wirtschaft. Höhepunkt der Veranstaltungsreihe ist das „Real World Economics“-Training. „Reihe: Modellprojekte für eine neue Wirtschaft – REconomy“ weiterlesen