Niko Paech am 5. Oktober in Bonn – unbedingt kommen!

Niko Paech, Deutschlands wohl bekanntester Wachstumskritiker, provoziert und begeistert. Mit Aussagen wie „Es existiert kein Menschenrecht auf ökologische Zerstörung„, „unsere Kinder werden zu Konsumäffchen abgerichtet“ und „Nicht der Süden wäre zu „entwickeln“, sondern der Norden müsste materiell abgerüstet werden“ regt er immer wieder heiße Debatten an.  Im Gegensatz zu der überwältigenden Mehrheit seiner Zunft – Niko Pach ist Professor für Ökonomie – setzt er sich mit Leib und Seele für eine „Postwachstumsökonomie“, also eine Wirtschaft ohne Wachstum, ein. Dass dies kein Verzicht sein muss, sondern zu einem freieren und reicheren Leben in einem gewissen Wohlstand führen kann, wird er nicht müde zu betonen. Und: seine Vision von dem, was er Postwachstumsgesellschaft nennt, ist unserer eigenen sehr nah: nämlich unabhängiger von fossilen Rohstoffen klimafreundlicher, gerechter und zufriedener leben können.

So nennt Rob Hopkins, Gründer der Transition-Town Bewegung, diese auch den „praktischen Ausdruck einer Postwachstumsgesellschaft“ und auch Paech selbst betont immer wieder die wichtige Rolle, die praktischen, bürgergetragenen Projekten wir unseren zukommt: „Das postwachstumstaugliche Leben muss offensiv vorgeführt und dadurch ins Gespräch gebracht werden„.

Ein solches Gespräch wollen wir am 5.  Oktober um 19.00 in Hörsaal 10 im Hauptgebäude der Uni Bonn führen. Und: durch Paechs spritzige und gar nicht professorale Art verspricht es, nicht nur informativ sondern auch sehr kurzweilig zu werden. Im Anschluss an den Vortrag diskutieren Christoph Bals von German Watch, Dorle Gothe von Regionalwert AG, Andi Rüther von Recht auf Stadt und Dr. Sören Becker, Wirtschafts- und Sozialgeographie, der Uni Bonn, über die Fragen: Was bedeutet Postwachstumsökonomie für die Unternehmen, die Wissenschaft, die Städte und Initiativen? Und wo finden sich gute Ansätze dafür in Bonn? Die Moderation hat Gesa Maschkowski von Bonn im Wandel. Die Volkshochschule Bonn ist unser Kooperationspartner.

Unsere Empfehlung:  unbedingt kommen!

 

 

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