Klare Worte und starke Bilder auf Bonner Klimademo

Demonstrierende mit Banner

Gut  500 Menschen zogen am Sonntag mit Musik, Statements und kreativen Plakaten durch die Bonner Innenstadt, um für einen sofortigen Kohleausstieg zu demonstrieren. Denn der Konsens der Kohlekommission ist Kokolores, so der Tenor.  Echter Klimaschutz bedeutet, die Kohlekraftwerke müssen sofort abgeschaltet werden. Und das ist nur ein Anfang. Wir brauchen  unsere gesamte Kreativität und Intelligenz für eine Wirtschaft und Kultur, die die Bedürfnisse aller innerhalb der ökologischen Grenzen befriedigen kann, sagte Christiane Kliemann von Bonn im Wandel e.V .. „Klare Worte und starke Bilder auf Bonner Klimademo“ weiterlesen

Kurz mal Kaffee holen für den Wandel

Der Bonner Uli Kindermann ist 300 Kilometer von Amsterdam nach Bonn geradelt, um 30 Kilo Kaffee und Rum komplett emissionsfrei nach Bonn zu bringen – und mit der dazugehörigen Crowdfunding-Kampagne den Bonner_innen ein weiteres freies Lastenfahrrad zu schenken.

Damit möglichst viele Menschen hier in Bonn nicht nur von der Aktion lesen und bei dem Crowdfunding mitmachen, sondern den Kaffee auch probieren und sich mit Uli direkt austauschen können, wird er in der nächsten Zeit an verschiedenen Orten in Bonn den mitgebrachten Kaffee ausschenken und über seine Erfahrungen auf der Reise berichten. Die ersten Termine sind: „Kurz mal Kaffee holen für den Wandel“ weiterlesen

Mit Pferd und Wagen für eine enkeltaugliche Landwirtschaft

Erlebnisvortrag am 23. Januar um 19.30 im Tannenbusch-Haus

Im Sommer 2016 und 2017 waren Mirjam Anschütz und Kaltblüter Felix mit Kutsche und modernem Pferdearbeitsgerät in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Niedersachen unterwegs um auf so vielen Betrieben wie möglich moderne Pferdearbeit vorzuführen. Die Idee dahinter: Viele kleinere oder neu gegründete Gemüsebaubetriebe haben wieder Interesse daran Pferdearbeit einzuführen, wissen aber nicht wie. So hatten die Betriebe die Gelegenheit ganz praktisch zu erfahren, was Pferdearbeit auf dem eigenen Betrieb bedeutet. „Mit Pferd und Wagen für eine enkeltaugliche Landwirtschaft“ weiterlesen

Tiefenökologie – Emotionale Räume als Werkzeug des Wandels

An unserem Tiefenökologie-Tag am 25. November im Tannenbusch-Haus haben sich 14 Menschen auf die Reise durch die tiefenökologische Spirale gemacht: von der Dankbarkeit über die Würdigung des Schmerzes um die Welt und einen Perspektivwechsel hin zu einem kraftvollen Handeln. „Tiefenökologie – Emotionale Räume als Werkzeug des Wandels“ weiterlesen

@COP23 „Ohne radikale soziale Transformation werden wir die Klimaziele nicht erreichen“

@COP23: „Without a radical social transformation we will not be able to reach our climate-targets“

Robert Hall, Präsident von Ecolise und Vorstand im globalen Verband der Ökodörfer Global Ecovillage Network (GEN) lebt im Ökodorf Suderbyn in Schweden. Im Januar 2013 hat er seinen gut bezahlten Job bei der schwedischen Regierung an den Nagel gehängt, um Vollzeit-Aktivist für Ökodörfer zu werden. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt.

Robert Hall, president of Ecolise http://www.ecolise.eu/  and Board member of the international global ecovillage network (GEN) is living in the ecovillage of Suderbyn, Sweden http://www.suderbyn.se/ . In January 2013 he quit is well-paid position with the Swedish government to become full-time ecovillage activist. We have asked him a few questions.

„@COP23 „Ohne radikale soziale Transformation werden wir die Klimaziele nicht erreichen““ weiterlesen

@COP23: Solidarische Landwirtschaft Bonn als Vorbild für emissionsfreie Bodenverbesserung

@COP 23: Community Supported Agriculture (CSA) Bonn as model for emissions-free soil – improvement

Dank unseres sehr engagierten Forschungsteams hat es unser SoLaWi Projekt geschafft, ein Jahr lang wöchentlich 100 kg organischen Abfall zu sammeln, mit dem Lastenrad von Bolle Bonn und Elektroauto zu unserem Hof zu transportieren und dort zu kompostieren. Das ist dringend nötig, um den durch jahrelange konventionelle Landwirtschaft ausgelaugten Boden unseres Hofes wiederherzustellen. Ein so wieder angereicherter Boden ist nicht nur eine bessere Grundlage für Gemüseanbau, sondern dient auch als klimafreundlicher CO2-Speicher. Deshalb stand  unser Poster auch bis gestern im Wissenschaftszentrum des People´s Climate Summit auf der Kennedyallee.  Nun könnt Ihr es auch hier anschauen (English version below) „@COP23: Solidarische Landwirtschaft Bonn als Vorbild für emissionsfreie Bodenverbesserung“ weiterlesen

3. bis 7. November: People’s Climate Summit

COP23 Banner vom Peoples Climate Summit

Schon nächste Woche geht es los: Vom 3. bis 7. November treffen sich Klima-Aktivist*innen aus aller Welt in Bonn zum People’s Climate Summit 2017. Wenige Tage vor dem Beginn der offiziellen UN-Klimaverhandlungen zeigen wir: Das Klima geht nicht nur die Regierungen etwas an – sondern uns alle! Der People’s Climate Summit soll Raum bieten für Begegnung, Vernetzung und Inspiration. „3. bis 7. November: People’s Climate Summit“ weiterlesen

Vom Wissen zum Handeln: Tagesworkshop Tiefenökologie, 25. November

Am Samstag, den 25. November laden wir zum zweiten Mal in diesem Jahr zu einem Tagesworkshop Tiefenökologie ein. Der Workshop findet von 10 – 18 Uhr im Tannenbusch-Haus, Oppelner Straße 69, statt. Anmeldung unter: info@bonn-im-wandel.de, Unkostenbeitrag: 30-50 Euro nach Selbsteinschätzung

Im Zentrum des Workshops stehen zwei Fragen: Warum zerstören wir Menschen unsere Lebensgrundlagen immer weiter, obwohl wir das eigentlich gar nicht wollen? Und wie können wir diesen Teufelskreis durchbrechen und uns für einen grundlegenden Wandel einsetzen?  Für die Begründerin dieser Form tiefenökologischer Arbeit, Joanna Macy, ist unser verdrängter Schmerz um den Zustand der Welt die fehlende Brücke zwischen Wissen und Handeln „Vom Wissen zum Handeln: Tagesworkshop Tiefenökologie, 25. November“ weiterlesen

Wirtschaft ohne Wachstum II – Das Gute Leben für Alle?

11. Oktober, 19.15 Uhr, Themenabend im Weltladen Bonn

Nach dem Abend mit Niko Paech ist dies unsere zweite Oktoberveranstaltung rund um das Thema Wirtschaft ohne Wachstum, diesmal aus Perspektive der  Degrowth-Bewegung. Degrowth steht für den Wandel hin zu einer Wirtschaft und Gesellschaft, in der das Wohlergehen aller und die Erhaltung der ökologischen Lebensgrundlagen übergeordnetes Ziel sind. Aus Degrowth-Perspektive kann dies nur mit einer Überwindung von Wachstums-, Wettbewerbs- und Profitzwängen und einem grundsätzlichen kulturellen Wandel einhergehen. „Wirtschaft ohne Wachstum II – Das Gute Leben für Alle?“ weiterlesen

Niko Paech am 5. Oktober in Bonn – unbedingt kommen!

Niko Paech, Deutschlands wohl bekanntester Wachstumskritiker, provoziert und begeistert. Mit Aussagen wie „Es existiert kein Menschenrecht auf ökologische Zerstörung„, „unsere Kinder werden zu Konsumäffchen abgerichtet“ und „Nicht der Süden wäre zu „entwickeln“, sondern der Norden müsste materiell abgerüstet werden“ regt er immer wieder heiße Debatten an.  Im Gegensatz zu der überwältigenden Mehrheit seiner Zunft – Niko Pach ist Professor für Ökonomie – setzt er sich mit Leib und Seele für eine „Postwachstumsökonomie“, also eine Wirtschaft ohne Wachstum, ein. „Niko Paech am 5. Oktober in Bonn – unbedingt kommen!“ weiterlesen