Transition Netzwerk erhält EU-Preis "Innovation für ein Nachhaltiges Europa"

Zum Ende des Jahres kommen gute Nachrichten aus Brüssel: Vergangenen Mittwoch bekam das Transition Netzwerk den 1. Preis “Innovation für ein Nachhaltiges Europa”, vergeben vom Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA). Jedes Jahr zeichnet der EWSA Organisationen in ganz Europa aus, die bemerkenswerte und innovative Projekte durchführen, und die zur Stärkung der Gesellschaft und des bürgeRschaftlichen Engagements beitragen. In der Preisrede des Kommitees heißt es “The strong European dimension of Transition Network projects does justice to the overall objective of the prize, and the 2012 theme: ‘Innovate for a Sustainable Europe!

Rob Hopkins und Filipa Pimentel bei der Preisübergabe. Quelle: transitionculture.org

Der Preis ist eine große Anerkennung für das Transition Town Konzept, für die beeindruckenden Projekte und alle Menschen die sich in dieser Bewegung engagieren, meint Filipa Pimentel, die sich für Transition Netzwerk in Brüssel einsetzt. Der Preis honoriert auch das Reconomy-Project des britischen Netzwerkes, das Transition Initiativen dabei unterstützt, soziale und nachhaltige Unternehmen zu gründen, schreibt der Gründer des Netzwerkes Rob Hopkins in seinem Blog.

So ein Preis fällt natürlich nicht vom Himmel. Der Nominierung war das  EU-Projekt “Energy goes local” vorangegangen. Dazu gehörte ein Vortrag von Filipa Pimentel im EWSA-Auschuss, der von den Mitgliedern mit “standing ovations” honoriert wurde. Anschließend haben 19 Mitglieder des Ausschusses Transition Initiativen in ganz Europa besucht.

Prof. Gerhard Wolf bei seinem Besuch auf Gut Ostler

Ein Vertreter dieses Ausschusses, Prof. Gerhard Wolf, war im September in Bonn und hat sich auf Gut Ostler über die Transition Initiative “Bonn im Wandel” und die solidarische Landwirtschaft informiert. Das Projekt “Energy goes local” ist noch nicht ganz abgeschlossen, hatte aber bereits positive Auswirkungen. So haben Mitglieder des EWSA-Ausschusses die Jahreskonferenz des britischen Transition Netzwerk in London besucht und sich dafür eingesetzt, dass das Transition Netzwerk für den Preis nominiert wurde.

Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung, denn sie zeigt nicht nur, dass die Transition Bewegung ein tolles und erfolgreiches Netzwerk ist, sondern dass die Ideen, Projekte und Botschaften auch in der Politik Resonanz und Anerkennung finden. Diese guten Nachrichten machen Hoffnung die wir gerne mit ins nächstes Jahr nehmen.

Gesa Maschkowski

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