Biete Gartenhilfe – Suche Babysitter: Tauschring Bonn

(Von Eva Formaggio und Gabriele Asdonk ) Jeder von uns besitzt Fähigkeiten, die andere brauchen – vielleicht ist Ihr Apfelstrudel weithin berühmt, Sie reparieren Fahrräder, können Kleidung ändern, befestigen Regale, kennen sich mit Computern aus oder geben Nachhilfe. Seit 1996 gibt es in Bonn eine Möglichkeit, die Fähigkeiten anderer direkt zu nutzen – den Tauschring Bonn, jetzt mit einer wunderschönen neuen Website.

Warum überhaupt tauschen?

Bis vor einigen Jahrzehnten waren die Nachbarn bekannt, man nahm am Leben der anderen teil und konnte sich in darauf verlassen, dass man bei der Nachbarin das fehlende Ei für den Kuchenteig bekam, die Dorfjugend bei der Kartoffelernte half oder der Handwerker von nebenan bei der Reparatur des Staubsaugers behilflich war. Kurzum, gegenseitige Hilfsbereitschaft war selbstverständlich.

Das ist heute nicht mehr die Regel. Oft treffen sich Nachbarn nur zufällig im Treppenhaus oder am Gartenzaun und tauschen kaum mehr als eine flüchtige Begrüßung aus. Viele leiden unter der Anonymität der modernen Lebensverhältnisse. Mit etwas mehr Kontakt könnte das Leben für alle einfacher und angenehmer sein.

Aus der Idee der Nachbarschaftshilfe heraus entstand Anfang der 80er Jahre der Tauschring Bonn. Seitdem tun sich dort Menschen zusammen, die Unterstützung bei bestimmten Alltagsproblemen suchen, und ihre Begabungen und Talente genauso gern anderen zur Verfügung stellen. Die einzelnen Mitglieder geben an, welche Tätigkeiten sie gut und gerne tun. Wer etwas braucht, fragt an. Wenn die erwünschte Hilfe nicht im Katalog steht, kann die Anfrage auch an die ganze Gruppe gerichtet werden.

Tauschen so gehts

Die Idee des Tauschrings ist, dass die Wertschätzung der Hilfeleistung in Zeiteinheiten „berechnet“ wird, die für andere Angebote „ausgegeben“ werden können. So repariere ich heute eine Stunde lang dein Fahrrad, morgen gibst du Maria 60 Minuten Klavierunterricht und übermorgen von 9 bis 10 Uhr putzt sie bei mir die Fenster.

Die Mitglieder des Tauschrings Bonn berichten über positive Erfahrungen. Beim Erledigen der Aufgaben ergeben sich z. B. interessante Gespräche, und bisweilen entwickeln sich durch regelmäßiges Tauschen sogar Freundschaften.

Die aktuellen Tauschangebote des Vereins sind breit gefächert: So finden sich im Inhaltsverzeichnis unserer „Marktzeitung“ Angebote in den Bereichen Haushalt und Gäste, Ernährung, Wohnen und Bauen, Renovieren und Reparieren, Transporthilfe und Autoreparatur, Gartenarbeit, Lehren und Lernen, Büro und Computer, Gesundheit, Reisen, Sport und vieles mehr. Um dauerhaft ein großes Angebot aufrechterhalten zu können, freuen wir uns jederzeit über neue Aktive in den eigenen Reihen.

Wer gern persönlich Kontakt aufnehmen möchte, ist bei unseren regelmäßigen Treffen herzlich willkommen.

Termine und weiterführende Informationen finden sich auf der Internetseite www.tauschringbonn.de.

Text: Eva Formaggio und Gabriele Asdonk

Fotos: Bernadette Yehdou

 

Tauschring-Foto-Bernadett Yedouh

13.05. Transition Town Bewegung in Brasilien, Bristol+Bonn – Akteure berichten

Transition BrasilandiaDie Transition-Bewegung gehört zu den viel versprechenden Bürger-Bewegungen, die sich für einen Transition Bristolsozialen und wirtschaftlichen Wandel einsetzen. Anlässlich der Bonn Conference for Global Transformation lädt die Bonner Transition Initiative „Bonn-im-Wandel“ zu einem Diskussions-Abend mit Akteuren aus Brasilien und Bristol ein:

  • Welche Ansätze verfolgen die Akteure in drei völlig unterschiedlichen Städten?
  • Was bedeutet Transition für Menschen im Slum von Sao Paolo oder in Bristol, der europäischen Nachhaltigkeitsstadt 2015?
  • Und was sind Erfolgsfaktoren für einen gesellschaftlichen Wandel von unten?

Unsere Gäste sind:

Monica PicaveaMonica Picavea, Sao Paolo – Transition Trainerin, IBEST, Instituto Brasileiro de Estudos para Transiciao, sowie Oficina da sustentabilidade, São PauloTransition Trainerin und Mitgründerin der ersten Transition Initiative in einem Slum in Sao Paolo, “Transition Brasilandia”.

Dr. Tom HenfreyDr. Tom Henfrey, Bristol, Schumacher Institute Mitgründer und Koordinator des Transition Research Network, aktiv im Forschungsbeirat des Permakulturinstitut und Direktor von “Community Power” ein bürgerschaftlich getragenes Unternehmen, das an der Verbindung von Kommunalentwicklung und erneuerbaren Energien arbeitet.

Einführung und Moderation: Gesa Maschkowski, Transition Trainerin und Mitgründerin der Transition Initiative Bonn im Wandel und der solidarischen Landwirtschaft Bonn.

Nach drei Kurzpräsentationen gibt es Zeit für Diskussion und Gespräche.
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt mit deutschen Zusammenfassungen.

Bitte Lichtbildausweis mitbringen für den Einlass an der Pforte

ErmekeilkarreeWir danken der Ermekeilinitiative für die Unterstützung der Veranstaltung!

 

9. Mai 17:00 Ideen, Aktionen und Menschen für ein essbares Bonn

Auf dem Frühlingsfest der Ermeikeilinititive wollen wir Pläne schmieden für ein essbares Bonn. Das geht ungefähr so:

Um 17:00 Uhr starten wir mit einer Filmpremiere: Die Gärtnerinnen von zwei  großen Urbanen Gärten Allmende-Kontor Berlin und NeuLand Köln haben kurz den Spaten beiseite gelegt und die Kamera in die Hand genommen. Entstanden sind wunderbare Filme aus den Herzen der Gärten. Wir zeigen einen Film vor und einen nach dem Open Space .

Ab 17.30 Open Space = Offener Raum für ein Bonner Netzwerk Essbare Stadt
Wie sieht Bonn aus, wenn es ECHT ESSBAR Ist? Wie können wir ein aktives und lebendiges Netzwerk für eine essbare Stadt bilden? Was sind unsere ersten Aktionen? Welche Ideen finden an diesem Tag schon Freund/innen? Der Open Space gibt Raum für unsere Ideen und die erste Projekte.

Ort: Ermekeilkarree, Ermeikeilstraße 27, Haus 8 (einmal ganz durch den Garten durch)

Ende ca. 18:30/19:00

Wir danken der Ermekeilinitiative e.V. für die Unterstützung von diesem Event. Wir bedanken uns beim aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V. für die Möglichkeit die Filme vorzuführen!

Fakten zur Essbaren Stadt:

  • Die Essbare Stadt ist klimafreundlich: Essbare Städte sind nicht nur attraktiv, gesund und lecker sondern auch sinnvoll. Nach einer Studie des niederländischen RUAF-Instituts kann man pro Jahr 16 Millionen Transportkilometer sparen wenn man für eine Stadt von ca. 350.000 Einwohner rund 20 % der Lebensmittel lokal erzeugt, das entspricht dem Energieverbrauch von 11.000 Haushalten im Jahr.
  • Essbare Beete sind nicht teurer:  Die Anpflanzung von “Wechselflor” also Blumen die mehrmals jährlich ausgetauscht werden nach dem Motto: “Erst Stiefmütterchen, dann fleißige Lieschen” kostet 58 Euro pro m2, Gemüsepflanzen hingegen 15 Euro pro m2
  • Öffentliche Kantinen als Vorbilder: Die Stadt Kopenhagen hatte im Jahr 2007 beschlossen eine fröhliche gesunde und nachhaltige Ernährungskultur zu schaffen. In den 900 öffentlichen Kantinen, der Stadt, die jeden Tag insgesamt 60.000 Mahlzeiten servieren, sind mittlerweilerweile 75 % der Lebensmittel aus ökologischem Anbau.
  • In Brasilien wiederum gibt es ein Gesetz, das jedem Kind das Recht auf ein Schulessen zuspricht. Dieses Essen muss zu 70 % aus frischen Lebensmitteln zubereitet werden und zu 30 % aus der regionalen Produkten.
  • Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch hat 2013 die Bonn Declarations of Mayors, des Weltbürgermeisterrates zum Klimwandels unterzeichnet, darhin heißt es:  Wir fordern Stadt- und Kommunalverwaltungen auf, stadtweite, ganzheitliche und ökosystembasierte Systeme zur Lebensmittelerzeugung zu entwickeln und einzurichten, die eine Lebensmittelversorgung sichern, dazu beitragen die Armut in den Städten zu beseitigen, die Biodiversität in Städten zu schützen und zu verbessern und die integriert sind in Entwicklungskonzepte zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit (Resilienz) und Anpassungsfähigkeit vor Ort“

Also: Worauf warten wir noch?

Blick in den NeuLand Garten

10 Milliarden – der Film – und wir mittendrin! 02.05.+05.05 im REX

Nicht dass jemand sagt, er hätte es nicht gewusst: Der neue Film 10 Milliarden von Valenthin Thurn wurde auch in Bonn auf dem Messdorfer Feld gedreht. Auf seiner Suche nach Ernährungskonzepten der Zukunft, mit denen man 10 Milliarden Menschen ernähren kann, kam Valentin Thurn auch bei unserer SoLaWi vorbei…

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Glückwunsch: Bonnie fährt dank Spende bald durch Bonn – Lastenradanhänger für Alle!

(Von Raphael Holland) Herzlichen Glückwunsch an unsere Lastenrad AG! Dank einer Spende der Bonner Bürgerstiftung in Höhe von 3000 Euro wird in Kürze ein auflaufgebremster Lastenradanhänger durch Bonn fahren. Er ist  ca. 2 m lang und kann bis zu 250 kg ziehen und vermutlich ab Juli/August einsatzbereit.

Die Lastenrad-AG ist ein junges und erfolgreiches Joint Venture aus der SoLaWi-Bonn, dem Repair-Café von Haus Müllestumpe und Bonn-im-Wandel sowie der Ermekeilinitiative. Der Antrag lief über das Commons-Institut und wurde von allen Beteiligten nach Kräften unterstützt!

Wird der Anhänger nicht für die Ernteauslieferung der solidarischen Landwirtschaft benötigt, die jeden Donnerstag statt findet, dann können Bonnerinnen und Bonner den Anhänger kostenfrei ausleihen. Der Standort für den Lastenradanhänger wird zunächst die Ermekeilkaserne sein. Der Anhänger soll intensiv getestet und, wenn alles gut klappt, auch nachgebaut werden. Hersteller des Lastenradanhängers ist Carla Cargo, ein Spin-off der Freiburger Gartencoop. In der Freiburger SoLaWi wird die Ernte schon seit Jahren fast vollständig mittels Fahrradanhängern ausgeliefert.

 

Preisträger der Bonner Bürgerstiftung Zu den Preisträgerinnen gehörten außerdem

  • Der Verein der Freunde und Förderer der Carl-Schurz-Schule erhält den größtmöglichen Förderbetrag von 10.000 Euro, um einen Schulgarten mit Hühnerhaltung anzulegen.
  • Mit 4.200 Euro fördert die Bürgerstiftung Bonn den Deutschen Kinderschutzbund Bonn e.V. für das Projekt „Wir für ein Uns – Jugendliche für Jugendliche in Bonn“. Unter fachlicher Begleitung eines Bonner Musikers wird in Dransdorf eine Band mit Jugendlichen aufgebaut, die über das gemeinsame Musizieren zueinander finden.
  • Der Verein für Gefährdetenhilfe (VFG) kann mit einer Förderung von rund 5.700 Euro ein Kunstprojekt mit Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten umsetzen.
  • Mit einer Förderung von 1.500 Euro für das Internationale Frauenzentrum Bonn (IFZ) kann die Webseite „weltoffen-bonn.de“ entwickelt und eingerichtet werden. Mit dieser Kommunikationsplattform soll die Kooperation und Vernetzung der in der Bonner Flüchtlingsarbeit Engagierten verbessert werden.

Raphael Holland, Ulrich Buchholz, Gesa Maschkowski

Gute Stimmung für ein essbares Bonn – 14.04. Stadthauskantine

Du hast Lust auf ein essbares Bonn? Ideen was wir machen könnten? Würdest gerne selbst was tun? Oder uns einfach kennen lernen? Komm vorbei am Dienstag, den 14.04. 2015 im Foyer der Stadthauskantine von 11:00 -14:00 Uhr. Wir machen gute Stimm-ung für ein essbares Bonn „Gute Stimmung für ein essbares Bonn – 14.04. Stadthauskantine“ weiterlesen

Happy Birthday Repair-Cafe – Wir können verdammt stolz sein

Wer am Samstag, den 28.03. in den Werkräumen und Haus Müllestumpe den liebevoll geschmückten Eingang passierte, traf auf ein reichhaltig gedecktes leckeres Geburtstags-Mitbringbuffet, und eine Torte mit einer großen Eins! Die Werkräume waren rege besucht, überall wurde genäht, gewerkelt, geschraubt.2015-03-28-Geburtstag Repaircafe-Foto Gesa3

„Unsere Repaturquote liegt bei 85 %“, verkündigte Ulrich Buchholz von Bonn-im-Wandel, der das Projekt gemeinsam mit Peter Kurenbach vom Haus Müllestumpe aus der Taufe gehoben hat. „Repair Cafe das sind wir alle“, jubelte Chris Molner und ließ die Sektkorken 2015-03-28-Geburtstag Repaircafe-Foto Gesa9knallen. „Wenn man bedenkt, das wir eine komplette Werkstatt eingerichtet haben, können wir mit 2015-03-28-Geburtstag Repaircafe-Foto Gesa6Stolz auf das letzte Jahr zurückblicken“, meint Michael Tillmann. Was ihn an der Quote beeindruckt, ist die Höhe der reparierten Dinge. Dieser Wert ist Spitze, meint er, denn normalerweise liegt die Reparatur-Quote in anderen Repair Cafés bei ca. 70 %, was auch immer noch ein guter Wert ist,  im Gegensatz zu 0 % wenn man nicht repariert und wegschmeißt.  Hinzu kommen die Projekte in den offenen Werkstätten, die  sind nicht dokumentiert, aber auch dort werden eine Vielzahl von 2015-03-28-Geburtstag Repaircafe-Foto Gesa7Arbeiten realisiert. „Wir können verdammt stolz sein“, meint Michael.

2015-03-28-Geburtstag Repaircafe-Foto Gesa11Ab 15:00 gabs zur Feier des Tages Sekt, Selters und Zaubereien. Patrick der Zauberer war ursprünglich ins Repair Cafe gekommen um an neuen Tricks zu arbeiten. Zum Repair-Cafe-Geburtstag gab er seine Künste zum Besten, zauberte dass es krachte und die Lachmuskeln wackelten. Draußen gab es Pizza aus dem Lehmofen  und Lieder mit Gitarrenmusik.

Angefangen hatte alles, als wir in meinem Wohnzimmer Bonn-im-Wandel gegründet hatte, sagte Marie Wargenau. Und dann entstand ziemlich schnell die Idee einer offenen Werkstatt. 2015-03-28-Geburtstag Repaircafe-Foto Gesa13Ulrich Buchholz nahm die Fäden wieder auf und schuf mit Unterstützung von Peter Kurenbach einen neuen offenen Treffpunkt für Bonnerinnen und Bonner.  Der vierte Samstag im Monat ist der Repair-Cafe-Jour fixe. Aus den ersten Besuchern und Bastlerinnen, die vor einem Jahr zur Eröffnung eingetroffen sind, hat sich mittlerweile ein fester Stamm aus Reparaturisten entwickelt, die das Projekt mit Herz und Hand lebendig machen, Jochen, der fast alles kann außer Stricken, Lisa seine Frau, die ihn tatkräftig dabei unterstützt, 2015-03-28-Geburtstag Repaircafe-Foto Gesa10Christian und  Matthias, die schon so manches Fahrrad wieder ans Laufen gebracht haben. „Repair Cafe das ist kollektive Intelligenz“, findet Alexander. Auch er gehört zu den Bastlern und Schraubern, die schon manchem verlorenen gegebenen Schätzchen wieder Leben eingehaucht haben. „Wenn ich mal nicht weiter weiß, finde ich garantiert jemanden, der mir weiterhilft“.

Seit Juni 2014 werden in der offenen Werkstatt auch regelmässig Termine angeboten für Holzarbeiten, zum 2015-03-28-Geburtstag Repaircafe-Foto Gesa28Radschrauben und Nähen. Dabei werden dann mit Unterstützung Räder wieder instand gesetzt, alte Möbel bekommen ein neues Design, wunderschöne Weihnachtselche werden gesägt, Kleidung wird repariert oder neu gestylt.

  • Seit kurzem gibt auch Synergien zwischen den verschiedenen Bonn-im-Wandel- Gruppen: Die Lastenradgruppe der solidarischen Landwirtschaft und das Repair Cafe werden künftig gemeinsam Lastenräder bauen um Gemüse in Bonn klimafreundlich auszufahren oder auch eine Lastenradverleih-Station einzurichten
  • Zum Repair-Cafe kommen aber auch Menschen, die einfach Spaß haben am Singen auch wenn sich nichts zu reparieren haben, so ist der Repair-Cafe Chor entstanden.
  • Ganz neu und eine etwas andere Welt sind Treffen für faszinierende Elektronik-Basteleien. Ab sofort finden (fast) an jedem Mittwoch von 18-21h die Hack- und Bastelabende statt. Hier kann man Roboter bauen, elektronisch Musik erzeugen, Arduinos oder RaspberryPis programmieren oder einfach nur Papierflieger falten.
  • Im größeren Rhythmus, alle acht Wochen findet das Dorkbot-Treffen statt. “People doing strange things with electricity” ist das Motto des Dorkbots – eines Veranstaltungsformats, das weltweit Leute mit Spaß an elektronischen Hacks, interaktiver Kunst oder einfach Interesse an der kreativen Be- und Umnutzung neuer Technologien, vernetzen

2015-03-28-Geburtstag Repaircafe-Foto Gesa26Repair-Café und Offene Werkstatt im Haus Müllestumpe sind gemeinsame Projekte von „Haus Müllestumpe“ in Graurheindorf und der Initiative „Bonn im Wandel“.

Finanziell wurden sie von der Sparkasse KölnBonn und dem Bonner Spendenparlament gefördert. Viele Bürgerinnen und Bürger aus Bonn und dem Umland haben ausserdem Werkzeug und Nützliches zur Einrichtung gespendet. Repair-Café und Offene Werkstatt sind so attraktiv, dass sich ein großer Kreis von engagierten BastlerInnen, WerkerInnen, WeltveränderInnen gebildet hat, der die verschiedenen Angebote organisiert, unterstützt, bereichert und trägt.

Danke an alle, die dieses schöne Projekt tragen und lebendig machen!

Gesa Maschkowski, Ulrich Buchholz

 

Ode an den Schrumpelapfel

Der Zustand der Welt ist ein Apell, unser Denken und Fühlen zu erweitern. Wir müssen die Tore der Wahrnehmung öffnen, um das Wesen der Dinge wieder zu erkennen, sagt die Künstlerin Hildegard Kurt. Und wir sind alle Mitgestaltende eines Wandels. Selbst wer nichts tut, bringt das Nichtstun in die Welt. Impressionen aus dem Seminar „Von ganz unten – für eine humane Menschen- und Bodenkultur“…

„Ode an den Schrumpelapfel“ weiterlesen

Ohne Kunst keine Gesellschaftstransformation – oder warum wir die Revolution sind

Die Künstlerin Hildegard Kurt veranstaltet am Samstag, den 21.03. den Workshop „von ganz unten“ in Bonn. Nach dem Konzept der Sozialen Plastik geht sie davon aus, dass jeder Mensch durch kreatives Handeln das Leben, die Politik und die Wirtschaft gestalten kann, denn „jeder Mensch ist ein Künstler“ (Beuys). Mehr zu Kunst des Wandels hier….. „Ohne Kunst keine Gesellschaftstransformation – oder warum wir die Revolution sind“ weiterlesen