Making.Commons.Future-Vortragsreihe – Simon Sutterlütti: Kapitalismus aufheben

Datum: Fr, 28.02.20
Uhrzeit: 18:00

Location
Alte VHS, Veranstaltungsraum I


Kapitalismus aufheben: Eine Einladung über Utopie und Transformation neu nachzudenken

In der menschlichen Geschichte und mit der damals wie heute präsenten Praxis der Commons existiert eine Alternative zur Exklusionslogik des Kapitalismus: die Inklusionslogik. Sie ermöglicht eine Gesellschaft, in der die Bedürfnisbefriedigung der Einen nicht auf Kosten der Anderen geht. Eine Gesellschaft, in welcher ich meine Bedürfnisse besser befriedigen kann, wenn ich die Bedürfnisse anderer einbeziehe. Es ist eine Inklusionsgesellschaft „worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist“ (Marx/Engels). Die Inklusionsgesellschaft verlangt keine guten Menschen, doch erlaubt sie uns gut zu sein – und hilft stellenweise etwas nach. Im Vortrag will ich zeigen, warum eine hocharbeitsteilige Commons-Gesellschaft kein Wunschtraum, sondern begründete Möglichkeit ist und welche Bedingungen diese Inklusionslogik erzeugen können.

Simon Sutterlütti beschäftigt sich mit Utopie, Transformation, Geschichte und Kritischer Psychologie, ist Co-Autor von »Kapitalismus aufheben. Eine Einladung, über Utopie und Transformation neu nachzudenken«, ist Mitarbeiter im Projekt »Die Gesellschaft nach dem Geld«, bloggt auf keimform.de, ist im Commons-Institut und im Netzwerk Kollektive Selbstverständigung aktiv. Er wohnt in Göttingen, mag Science Fiction, Schwimmen und Wandern.

Mehr Informationen unter bonn.commons-institut.org

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