Landgrabbing in Kambodscha: No land – no future

Datum: Do, 19.04.18
Uhrzeit: 19:15 - 20:45

Location
Weltladen e.V.


Bis zur Jahrtausendwende wurde Banlung, eine Kleinstadt im Nordosten Kambodschas, noch von dichtem Regenwald umschlossen. Es war das Zuhause zahlreicher indigener Ethnien, vom Aussterben bedrohter Tierarten und urzeitgewaltiger Bäume.

Fährt man die 500 km-Strecke von der Hauptstadt Phnom Penh bis nach Banlung, passiert man heute hektargroße Agrobusiness-Plantagen, auf denen wahlweise Kautschuk, Zuckerrohr und Palmöl von ausländischen Investoren angebaut wird. Das Land wird den Investoren von der Regierung Kambodschads verpachtet. Diese Economic Land Concessions (ELCs) führen zur Enteignung der eigenen Bevölkerung. Dies führt zum Verlust der natürlichen Lebensgrundlage, die seit Jahrhunderten im Einklang mit der Natur herrschte; die ehemaligen Land-Eigentümer können nur noch als Arbeiter auf den Plantagen jener Firmen arbeiten. Wozu führt dies und was können wir tun?

Referent: Jakob Weigeldt

Veranstaltungsort: Weltladen Bonn, Maxstr. 36, Bonn

Eintritt frei

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