Allianz der Zäune – großflächige Agrarinvestitionen und das Recht auf Nahrung in Tansania

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Datum: Mi, 12.04.17
Uhrzeit: 19:15 - 20:45

Location
Weltladen Bonn


Wir trinken Kaffee aus Tansania – aber was bedeuten Plantagen für die Menschen dort?

Auf dem Welternährungsgipfel 1996 setzte sich die UN Staatengemeinschaft das Ziel, bis 2015 die Zahl der Hungernden zu halbieren. Unbestritten wurden in den letzten 20 Jahren Fortschritte in der Bekämpfung des Hungers erzielt. Eine industrielle Landwirtschaft wird in vielen Ländern als eine erfolgversprechende Strategie gesehen, um den Hunger und die Armut zu beenden.

Die Situation in Tansania ist beispielhaft für viele Länder in Subsahara Afrika. Das Land ist ein Schwerpunktland deutscher Entwicklungszusammenarbeit. Ausländische und nationale Investoren sind eingeladen, in die landwirtschaftliche Produktion zu investieren. Dazu werden große Flächen angeboten, die gut an Transportwege angebunden sind und über ausreichend Wasser verfügen. Diese Strategie ist umstritten, denn völlig ungenutztes Land gibt es praktisch nicht mehr. Die örtliche Bevölkerung verliert dabei oft die wichtige Ressource Land zur eigenen Versorgung und wird zu abhängigen Arbeitskräften in Großbetrieben.

Wie hat sich die Situation der örtlichen Bevölkerung durch diese Entwicklung in Bezug auf das Recht auf Nahrung verändert? Sind die Menschen als in eine Wertschöpfungskette integrierte Arbeitskräfte besser oder schlechter dran als vorher? Welche Handlungsfelder gibt es?

Referentin: Kerstin Lanje, MISEREOR

Mehr Infos unter: https://blog.misereor.de/tag/tansania/

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Schlagworte: Information und Diskussion, Zukunft

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