@COP23 „Ohne radikale soziale Transformation werden wir die Klimaziele nicht erreichen“

@COP23: „Without a radical social transformation we will not be able to reach our climate-targets“

Robert Hall, Präsident von Ecolise und Vorstand im globalen Verband der Ökodörfer Global Ecovillage Network (GEN) lebt im Ökodorf Suderbyn in Schweden. Im Januar 2013 hat er seinen gut bezahlten Job bei der schwedischen Regierung an den Nagel gehängt, um Vollzeit-Aktivist für Ökodörfer zu werden. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt.

Robert Hall, president of Ecolise http://www.ecolise.eu/  and Board member of the international global ecovillage network (GEN) is living in the ecovillage of Suderbyn, Sweden http://www.suderbyn.se/ . In January 2013 he quit is well-paid position with the Swedish government to become full-time ecovillage activist. We have asked him a few questions.

„@COP23 „Ohne radikale soziale Transformation werden wir die Klimaziele nicht erreichen““ weiterlesen

@COP23: Solidarische Landwirtschaft Bonn als Vorbild für emissionsfreie Bodenverbesserung

@COP 23: Community Supported Agriculture (CSA) Bonn as model for emissions-free soil – improvement

Dank unseres sehr engagierten Forschungsteams hat es unser SoLaWi Projekt geschafft, ein Jahr lang wöchentlich 100 kg organischen Abfall zu sammeln, mit dem Lastenrad von Bolle Bonn und Elektroauto zu unserem Hof zu transportieren und dort zu kompostieren. Das ist dringend nötig, um den durch jahrelange konventionelle Landwirtschaft ausgelaugten Boden unseres Hofes wiederherzustellen. Ein so wieder angereicherter Boden ist nicht nur eine bessere Grundlage für Gemüseanbau, sondern dient auch als klimafreundlicher CO2-Speicher. Deshalb stand  unser Poster auch bis gestern im Wissenschaftszentrum des People´s Climate Summit auf der Kennedyallee.  Nun könnt Ihr es auch hier anschauen (English version below) „@COP23: Solidarische Landwirtschaft Bonn als Vorbild für emissionsfreie Bodenverbesserung“ weiterlesen

3. bis 7. November: People’s Climate Summit

COP23 Banner vom Peoples Climate Summit

Schon nächste Woche geht es los: Vom 3. bis 7. November treffen sich Klima-Aktivist*innen aus aller Welt in Bonn zum People’s Climate Summit 2017. Wenige Tage vor dem Beginn der offiziellen UN-Klimaverhandlungen zeigen wir: Das Klima geht nicht nur die Regierungen etwas an – sondern uns alle! Der People’s Climate Summit soll Raum bieten für Begegnung, Vernetzung und Inspiration. „3. bis 7. November: People’s Climate Summit“ weiterlesen

Vom Wissen zum Handeln: Tagesworkshop Tiefenökologie, 25. November

Am Samstag, den 25. November laden wir zum zweiten Mal in diesem Jahr zu einem Tagesworkshop Tiefenökologie ein. Der Workshop findet von 10 – 18 Uhr im Tannenbusch-Haus, Oppelner Straße 69, statt. Anmeldung unter: info@bonn-im-wandel.de, Unkostenbeitrag: 30-50 Euro nach Selbsteinschätzung

Im Zentrum des Workshops stehen zwei Fragen: Warum zerstören wir Menschen unsere Lebensgrundlagen immer weiter, obwohl wir das eigentlich gar nicht wollen? Und wie können wir diesen Teufelskreis durchbrechen und uns für einen grundlegenden Wandel einsetzen?  Für die Begründerin dieser Form tiefenökologischer Arbeit, Joanna Macy, ist unser verdrängter Schmerz um den Zustand der Welt die fehlende Brücke zwischen Wissen und Handeln „Vom Wissen zum Handeln: Tagesworkshop Tiefenökologie, 25. November“ weiterlesen

Wirtschaft ohne Wachstum II – Das Gute Leben für Alle?

11. Oktober, 19.15 Uhr, Themenabend im Weltladen Bonn

Nach dem Abend mit Niko Paech ist dies unsere zweite Oktoberveranstaltung rund um das Thema Wirtschaft ohne Wachstum, diesmal aus Perspektive der  Degrowth-Bewegung. Degrowth steht für den Wandel hin zu einer Wirtschaft und Gesellschaft, in der das Wohlergehen aller und die Erhaltung der ökologischen Lebensgrundlagen übergeordnetes Ziel sind. Aus Degrowth-Perspektive kann dies nur mit einer Überwindung von Wachstums-, Wettbewerbs- und Profitzwängen und einem grundsätzlichen kulturellen Wandel einhergehen. „Wirtschaft ohne Wachstum II – Das Gute Leben für Alle?“ weiterlesen

Niko Paech am 5. Oktober in Bonn – unbedingt kommen!

Niko Paech, Deutschlands wohl bekanntester Wachstumskritiker, provoziert und begeistert. Mit Aussagen wie „Es existiert kein Menschenrecht auf ökologische Zerstörung„, „unsere Kinder werden zu Konsumäffchen abgerichtet“ und „Nicht der Süden wäre zu „entwickeln“, sondern der Norden müsste materiell abgerüstet werden“ regt er immer wieder heiße Debatten an.  Im Gegensatz zu der überwältigenden Mehrheit seiner Zunft – Niko Pach ist Professor für Ökonomie – setzt er sich mit Leib und Seele für eine „Postwachstumsökonomie“, also eine Wirtschaft ohne Wachstum, ein. „Niko Paech am 5. Oktober in Bonn – unbedingt kommen!“ weiterlesen

MOVE UTOPIA: Alles ist möglich – Aufbruch in eine neue Geschichte

(Von Christiane Kliemann) Wer schon einmal vom guten und hierarchiefreien Leben für alle entsprechend individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten in gegenseitiger Wertschätzung und Kooperation geträumt hat, kann jetzt dazu beitragen, dass dieser Traum konkret wird: Vom 21. bis 25. Juni treffen sich im Kulturkosmus Müritz in Lärz, Mecklenburg-Vorpommern, rund 1000 Menschen, um „Miteinander offen vertrauensvoll und emanzipatorisch“ (kurz: MOVE UTOPIA) die Zukunft zu gestalten. „MOVE UTOPIA: Alles ist möglich – Aufbruch in eine neue Geschichte“ weiterlesen

Degrowth in Bewegung(en) – ein Dialog der Alternativen

Endlich gibt es die Texte aus dem Projekt „Degrowth in Bewegung(en)“ nun auch als Buch! Hier beleuchten Vertreter*innen verschiedenster sozialer Bewegungen das Thema Degrowth – also Abkehr vom Fetisch ewigen Wirtschaftswachstums –  und benennen aus ihrer Sicht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie Kritikpunkte an Degrowth.  Und: es sind auch zwei Autorinnen von Bonn im Wandel dabei: Gesa Maschkowsi, die an dem Beitrag zu Transition-Initiativen mitgeschrieben hat und ich selbst mit einem Artikel und Video zu Ökodörfern.  „Degrowth in Bewegung(en) – ein Dialog der Alternativen“ weiterlesen

Glückwunsch: Bonnie fährt dank Spende bald durch Bonn – Lastenradanhänger für Alle!

(Von Raphael Holland) Herzlichen Glückwunsch an unsere Lastenrad AG! Dank einer Spende der Bonner Bürgerstiftung in Höhe von 3000 Euro wird in Kürze ein auflaufgebremster Lastenradanhänger durch Bonn fahren. Er ist  ca. 2 m lang und kann bis zu 250 kg ziehen und vermutlich ab Juli/August einsatzbereit.

Die Lastenrad-AG ist ein junges und erfolgreiches Joint Venture aus der SoLaWi-Bonn, dem Repair-Café von Haus Müllestumpe und Bonn-im-Wandel sowie der Ermekeilinitiative. Der Antrag lief über das Commons-Institut und wurde von allen Beteiligten nach Kräften unterstützt!

Wird der Anhänger nicht für die Ernteauslieferung der solidarischen Landwirtschaft benötigt, die jeden Donnerstag statt findet, dann können Bonnerinnen und Bonner den Anhänger kostenfrei ausleihen. Der Standort für den Lastenradanhänger wird zunächst die Ermekeilkaserne sein. Der Anhänger soll intensiv getestet und, wenn alles gut klappt, auch nachgebaut werden. Hersteller des Lastenradanhängers ist Carla Cargo, ein Spin-off der Freiburger Gartencoop. In der Freiburger SoLaWi wird die Ernte schon seit Jahren fast vollständig mittels Fahrradanhängern ausgeliefert.

 

Preisträger der Bonner Bürgerstiftung Zu den Preisträgerinnen gehörten außerdem

  • Der Verein der Freunde und Förderer der Carl-Schurz-Schule erhält den größtmöglichen Förderbetrag von 10.000 Euro, um einen Schulgarten mit Hühnerhaltung anzulegen.
  • Mit 4.200 Euro fördert die Bürgerstiftung Bonn den Deutschen Kinderschutzbund Bonn e.V. für das Projekt „Wir für ein Uns – Jugendliche für Jugendliche in Bonn“. Unter fachlicher Begleitung eines Bonner Musikers wird in Dransdorf eine Band mit Jugendlichen aufgebaut, die über das gemeinsame Musizieren zueinander finden.
  • Der Verein für Gefährdetenhilfe (VFG) kann mit einer Förderung von rund 5.700 Euro ein Kunstprojekt mit Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten umsetzen.
  • Mit einer Förderung von 1.500 Euro für das Internationale Frauenzentrum Bonn (IFZ) kann die Webseite „weltoffen-bonn.de“ entwickelt und eingerichtet werden. Mit dieser Kommunikationsplattform soll die Kooperation und Vernetzung der in der Bonner Flüchtlingsarbeit Engagierten verbessert werden.

Raphael Holland, Ulrich Buchholz, Gesa Maschkowski

Anders reisen: Urlaub in Andalusien – nachhaltig, aber wie?

Ein kleines Landhaus in der faszinierenden Serranía de Ronda, der Bergkette in Andalusien, die südwestlich bis Gibraltar führt. Acht neugierige Reisende – interessiert am Austausch zu regionalen und ökologischen Alternativen zum konventionellen, Ressourcen verbrauchenden Lebensstil. Zahlreiche interessante nachhaltige Projekte und spannende Gesprächspartner_innen, viel Sonnenschein, Freude am gemeinsamen Kochen und einer entspannten Freizeitgestaltung. Dies waren die Zutaten einer gelungenen Reise in den Süden Spaniens, die wir vom 17. bis 26. Oktober 2014 unternahmen.
„Anders reisen: Urlaub in Andalusien – nachhaltig, aber wie?“ weiterlesen