28.10. Infoabend Transition Streets – Energiewende-Nachbarschaften

Wie kann man lästige Konsumlaster loswerden, etwas Gutes für unseren Planeten tun und gleichzeitig mit Nachbarn noch eine schöne Zeit verbringen? Ganz einfach, man startet eine Energiewende Nachbarschaft oder „Transition Street“, wie das Projekt in Großbritannien heißt.

Die Energiewendenachbarschaften wurden vom britischen Transition Netzwerk entwickelt. Das Prinzip ist einfach, man redet nicht mehr herum, man fängt mit der Transition zu Hause an: Eine Gruppe Nachbarn oder Freunde trifft sich 6-7 mal und arbeitet gemeinsam ein Handbuch durch, in dem verschiedene Optionen vorgestellt und nach Einsparungspotential bewertet werden. Jede Woche ein anderes Thema: Energie, Ernährung, Mobilität, … Bei der Umsetzung kann man sich gegenseitig unterstützen, miteinander und voneinander lernen und einfach Spaß haben. Die beteiligten Haushalte sparten über 600 Euro ein und 1,2 Tonnen CO2 im Jahr.

Die Unterlagen gibt bisher nur auf Englisch. Wir sehen uns am Montag das Konzept Transition Streets an und überlegen, ob und was wir in Bonn dafür tun wollen, damit  dieses Projekt auch in Deutschland anläuft.

Wir treffen uns am 28.10.2013 um 19:30 in der Stiftung Mitarbeit, Ellerstraße 67
Bitte meldet Euch an, damit wir ein bisschen planen können!
Wir freuen uns auf Euch!

http://www.doodle.com/rm2atn3rcsgurgbw

Wegbeschreibung zur Stiftung Mitarbeit
http://www.mitarbeit.de/wegbeschreibung.html

Einführungskapitel auf Englisch: Transition Streets 1.+Transition Streets-GETTING+STARTED

Geburtsstunde der SoLaWi in Bonn: Impressionen vom Gipfeltreffen 2.0

Am 6. April ungefähr um 14:00 Uhr war es soweit. Zum ersten Mal haben sich fast alle Mitglieder der frisch gegründeten solidarischen Landwirtschaft auf Gut Ostler getroffen, zur Vollversammlung, gewissermaßen. Plötzlich waren sie da: Junge und Alte, Singles, Kinder, Eltern,.. mindestens 100 Menschen haben sich auf dem Hof getroffen. Sie kamen aus unterschiedlichen Richtungen, Zusammenhängen und Beweggründungen und haben sich zusammengetan, damit ein großes Gemeinschaftsprojekt Wirklichkeit wird. Der Traum von einer Lebensmittelerzeugung, in der die Landwirtschaft und die Menschen, die diese Arbeit tun, wieder wertgeschätzt werden. Eine Lebensmittelerzeugung, die uns ein Stück unabhängiger macht von globalen Märkten, hochverarbeiteten und verpackten Produkten und langen Transportwegen. Ich war überwältigt von den vielen Menschen, ihrem Engagement, ihrer Freude, hätte am liebsten gleich mit jeder und jedem geredet: „Warum machst du mit? Was sind deine Hoffnungen?“ Zum Glück war Andi Rüther mit seiner Kamera dabei und hat ein paar Stimmen eingefangen (Klick aufs Bild):

SoLaWi- in einem Wort?

SoLaWi in einem WortDie Mitglieder beteiligen sich jetzt für ein Jahr mit einem individuellen monatlichen Beitrag an den Betriebskosten des Hofes. So kann der Hof Arbeitskräfte beschäftigen, Anschaffungen machen und die Gemüseproduktion wieder ausweiten. Sie packen auch mal mit an, wenn Hilfe gebraucht wird. Bei den ersten Arbeitseinsätzen letzte Woche haben über 20 Menschen mitgemacht. So waren in Windeseile Gewächshäuser ab- und wieder aufgebaut, Kompost verteilt und Pflanzen gesetzt. Auch die Verteilung der Ernte organisieren die SoLaWisten gemeinsam.

 Startschwierigkeiten durch Kälte

Foto: Andi Rüther
Foto: Andi Rüther

Der kalte März und April macht allerdings nicht nur den Spargelbauern Sorgen, auch die ersten Lieferungen der SoLawi werden wegen Kälte schlichtweg ausfallen. So gab es zum Start der SoLaWi-Saison für alle erst einmal ein großes Paket Weizen, Salat und Wurst aus der „Vor-SoLaWi-Zeit“. Wenn jetzt die Temperaturen steigen, dann muss die SoLaWi gut 6 Wochen aufholen, es müssen so viele Pflanzen wie möglich in die Erde. Vielleicht ist die Kälte schon auf den Klimawandel zurückzuführen, liest man im Bonner General-Anzeiger. Die SoLaWi wird daraus lernen, sich im nächsten Jahr anders darauf vorbereiten, zum Beispiel mit. Einmachen und Konservieren, was im Sommer so reichlich anfällt und damit für den nächsten Winter vorsorgen. Ohnehin wird das ganze Jahr ein intensives Lernjahr. Das Modell ist zukunftsfähig, sowohl für den Hof, also auch für die Verbraucher. Anders als die industrielle Lebensmittelproduktion und Verarbeitung, die nur funktioniert, solange es noch preiswerte fossile Rohstoffe gibt und solange die Umweltkosten der Allgemeinheit aufgebürdet werden.

Handeln statt labern

„Bonn im Wandel, das ist doch was Offizielles, die bekommen doch bestimmt Fördergelder“, meinte eine Teilnehmerin. Nein, Bonn im Wandel ist nichts Offizielles. Bonn im Wandel, das sind Menschen, die träumen von einer Stadt, die zukunftsfähig ist, fair ist, gesund, enkeltauglich, solidarisch mit uns und dem Rest der Welt. Eine Stadt, die Natur und Mensch beschützt und sich fit macht für die Herausforderungen des Klimawandels und dem Ende der fossilen Ressourcen. Wir haben angefangen, unsere Träume umzusetzen, jetzt, in unserer Freizeit, mit nichts als Engagement, Know-How, Gemeinschaft und einem guten Netzwerk. Das SoLaWi-Projekt ist eines von mehreren „Bonn-im-Wandel“- Projekten, die im vergangenen Jahr gestartet sind. Es war gutes Stück Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes, mit vielen, vielen Gruppentreffen, Diskussionen, Infoveranstaltungen, Newslettern, Zeitungsartikeln, Gesprächen und viel Organisationsaufwand. Ein Jahr, das sich gelohnt hat, jede Stunde, jede Minute, denn am Samstag haben wir die erste SoLaWi in Bonn geboren, mit mindestens 80 tollen Taufpaten.

Foto: Andi Rüther
Foto: Andi Rüther

Weitere Infos

  • Einige wenige Mitglieder, kann die SoLaWi noch aufnehmen. Wer mehr über Regeln und Selbstverständnis wissen will und sich anmelden will findet alle Informationen in diesem Artikel.
  • Und hier noch ein Link-Tipp von Christiane Süverkrüp, die uns schon mit vielen tollen Rezepten versorgt hat: Passend zur ersten Lieferung ein kostenloses Getreidekochbuch

Gesa Maschkowski

Solidarische Landwirtschaft – Zweites Gründungstreffen am 06.04 auf Gut Ostler

Wer dieses Jahr noch an der SoLaWi Bonn teilnehmen möchte ist herzlich eingeladen zum zweiten Gründungstreffen am Samstag, den 06.04.13 um 11:00 auf Gut Ostler Noch kann die SoLaWi Bonn etwa 10 weitere Personen aufnehmen. Solidarische Landwirtschaft ist allerdings deutlich anders als ein Gemüsekistenabo. Verbraucher und Landwirte tun sich zusammen und bilden für ein Jahr eine Wirtschaftsgemeinschaft. Das bedeutet, sie teilen sich für ein Jahr solidarisch die Kosten, Risiko und die Ernte.

Warum tun wir das überhaupt?

Andi Rüther hat gute Argumente von unserer ersten Infoveranstaltung zu einem kleinen Kurzclip zusammengestellt (klick aufs Bild)

Julian

 

Und so gehts:

1) Lest Euch unser Selbstverständnis durch  Selbstverständnis -Solawi-Bonn 09.03.13

2) Wer ernsthaft daran interessiert ist, Mitglied bei der SoLaWi Bonn zu werden, kann sich hier in die Anmeldungsliste eintragen.

3) Kommt am Samstag, den 06.04.13 um 11:00 zum Gründungstreffen mit Bietterunde auf Gut Ostler . Wer nicht selber teilnehmen kann, muss sich durch jemande/n vertreten lassen, ansonsten können wir die solidarische Bieterrunde nicht durchführen.

Der monatliche Beitrag pro Einheit beträgt 110,- Euro +/- . Damit unterstützen die Mitglieder eine hochwertige, biologisch-dynamische Lebensmittelerzeugung hier in Bonn und den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft. Sie erhalten Produkte aus eigener Produktion: Getreide, Kartoffeln, Gemüse, Salat, Kräuter, Äpfel, Eier, Honig, ab und zu auch Fleisch. Eine Einheit reicht etwa für die Versorgung einer erwachsenen Person

Im Anschluss an das zweite Gründungstreffen könnt Ihr ab 14:00 die anderen SoLaWi Mitglieder und den Hof besser kennenlernen. Martin Baumgart wird uns über Gut Ostler und die Anbaufläche auf dem Meßdorfer Feld führen.

Bei Rückfragen stehen wir Euch gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf ein solidarisches, ertragreiches und lebhaftes Landwirtschaftsjahr mit Euch!

Hilke Gieseke und die SoLaWis

Kontakt: solawi@bonn-im-wandel.de

SoLaWi in Sicht: Nachhaltige Lebensmittelversorgung in Bonn

“Es ist ein gutes Zeichen für unsere Stadt, dass wir unsere Lebensmittelerzeugung wieder ein Stück weit selbst in die Hand nehmen”, sagte Landwirt Martin Baumgart beim SoLaWi -Treffen am 19.02. in der Scheune von Gut Ostler. Über 50 Menschen haben sich an dem Abend zu Punsch, Suppe und Mitbringbuffet getroffen. Sie werden gemeinsam mit dem Betrieb in Kürze die erste solidarische Landwirtschaft in Bonn gründen (kurz SoLaWi) und damit in Bonn ein Stück neue, genussvolle Ernährungskultur schaffen. Heute geht es ums Kennenlernen, aber auch um Selbstorganisation: An kleinen Arbeitstischen wird diskutiert. “Wie organisieren wir die Verteilung der Produkte?”, “Wer hat Lust, bei einer Einmach- und Rezeptegruppe mitzumachen?”, “Was ist auf dem Hof zu tun?”

Seit mehreren Monaten arbeiten die Initiatoren daran, die Solidarische Landwirtschaft zu etablieren. Sie haben sich vergangenen Februar bei einem Open Space Event von Bonn-im-Wandel kennengelernt. “Wir wollen gesunde Lebensmittel aus ökologischem Landbau stadtnah erzeugen und umweltfreundlich verteilen”, heißt es in dem Selbstverständis. Die Worte Gemeinschaft, Solidarität und Vertrauen ziehen sich wie ein roter Faden durch das Konzept. “Meine Motivation ist die tolle Gruppe”, sagt Hilke Gieseke, die zu den Initiator/innen gehört. “Sie gibt mir Kraft, etwas Neues, Schönes zu schaffen.”

Das Prinzip SoLaWi

Das Konzept SoLaWi setzt einen Kontrapunkt zur industriellen Lebensmittelproduktion, die jedes Jahr tausende von Bauern zwingt, ihre Betriebe aufzugeben. Solidarische Landwirtschaft ist ein Bekenntnis zur bäuerlichen Landwirtschaft, zur Erhaltung und Förderung der Bodenfruchtbarkeit, der Artenvielfalt und der Arbeitsplätze auf dem Land. Die Solidarität hat viele Seiten: Landwirt und Verbraucher teilen sich die Kosten, die Verantwortung und die Ernte. Das bedeutet, die Gemeinschaft übernimmt freiwillig für ein Jahr alle Betriebskosten, organisiert die Verteilung auf städtische Depots und hilft mit bei Arbeitsspitzen. Dafür gibt es frische, gesunde, lokale und ökologische Lebensmittel, mehr Kontakt zu Land und (Land-)Wirt, Wertschätzung der Menschen, die unsere Lebensmittel herstellen und mehr Gemeinschaft.

Die Frage ist: Was ist es mir wert?

Auch beim Bezahlen gilt das Prinzip Solidarität. “Jeder zahlt, was es ihm wert ist oder was er sich leisten kann”, sagt Wolfgan Stränz, Referent des Abends und langjähriger Schatzmeister des Buschberghofes. Der Buschberghof betreibt die älteste SoLaWi in Deutschland und wurde vor über 25 Jahren gegründet. Mittlerweile gibt es mehr als 30 SoLaWis in Deutschland, Tendenz steigend. “Beim Bezahlen muss man eben Phantasie entwickeln”, meint Stränz, “und für die Phantasielosen gibt es einen Richtwert pro Person”. Der Richtwert liegt je nach Angebotsvielfalt zwischen 60 Euro pro Monat bei einer reinen Gemüseversorgung bis zu 180 Euro monatlich für die Vollversorgung mit Gemüse, Obst, Brot, Milchprodukten und Fleisch bei großen Betrieben. Die Angebotspalette von Hofgut Ostler besteht aus Gemüse, Salaten, Kräutern, Kartoffeln, Fleisch, Honig und Getreide. Im Gespräch ist auch die Kooperation mit einem Biomilchbetrieb und einer Bäckerei. Für den Landwirt ist das Modell SoLaWi eine große Chance, um aus der Rationalisierungsfalle herauszukommen, denn auch Biobetriebe müssen heute immer günstiger und immer mehr produzieren, um überleben zu können. “Die Frage ist nicht, was kostet das, sondern was ist es mir wert”, sagt Stränz.“Wir haben auf unserem Hof 30 Kühe, 100 Hühner und 50 Gemüsesorten. Das ist alles nicht rentabel, aber erfolgreich und das schon seit über 25 Jahren”.

Kreative Mitgestaltung

Die Organisatoren waren sehr zufrieden mit der Veranstaltung. “Dieser Abend war die erste Gemeinschafts-Solidaritäts-Aktion”, sagt Christiane Grinda, die sich für die Öffentlichkeitsarbeit der Gruppe engagiert. “Ich möchte mich ganz herzlich für all die Unterstützung und Mithilfe bedanken – ein besonders großer Dank geht an die fleißigen Spüler und an Regine und Stefan, die das Catering geschmissen haben. Ein weiterer Dank für all die leckeren Buffetspenden – die Einmach- und Kochgruppe scheint Gourmet-Potential zu haben.” Auf der Ideen- und Aktionsliste stehen jetzt die gemeinsame Herstellung von Sauerkraut, Marmeladen und Likören, Backwaren und Bierbrauen.

“Bei der AG ´Interne Kommunikation/Gemeinschaftsbildung´ wurde rasch deutlich, dass es das Bedürfnis nach viel realem Austausch miteinander gibt und die digitale Kommunikation – so nützlich sie sein kann – so gering wie möglich gehalten werden soll”, berichtet Sarah Scholz, die diesen Gruppentisch organisiert hat. So gab es die Idee, einen Newsletter vom Hof mit Rezeptideen und sonstigen Infos ausgedruckt mit der Ernte zu verteilen und nicht digital zu verschicken. Es wurde vorgeschlagen, jahreszeitliche Feste zu feiern, sich auf dem Hof zu treffen und schweißtreibende Arbeitseinsätze mit genussvollem Feiern zu verbinden.

Auch beim Thema Depots und Verteilung der Ernte ist vieles noch im Fluss. Die Gruppe rund um Guido Lüchters setzt darauf, dass die SoLaWi-Interessenten, die in der ganzen Stadt verteilt sind die Abholung und Verteilung selbstständig organisieren. Auch die Namensfindung ist noch in vollem Gange: Die Vorschläge reichen von Meßdorfer Gartenzwerge über “SoLaWiBo macht Bonner froh”, bis hin zum rheinischen “Kesselknall”.

Der Arbeitstisch rund um die Kerngruppe hat diskutiert, inwieweit sich die SoLaWi-Bonn noch besser vernetzen kann mit Stadt und anderen Landwirten. “Die persönliche Motivation und gegenseitiges Vertrauen ist das größte Potenzial, das wir haben!“, stellten die Teilnehmer fest.

Bis April wird es noch für eine begrenzte Anzahl Personen, die Möglichkeit geben bei der SoLaWi in Bonn mitzumachen, Herzlich Willkommen!.

Weitere Informationen:

  • Das Selbstverständnis erklärt Ziele und Arbeitsweise: Selbstverständnis -Solawi-Bonn 09.03.13
  • Wer ernsthaft daran interessiert ist, Mitglied bei der SoLaWi Bonn zu werden, kann sich hier in die Anmeldungsliste eintragen. 

    Der monatliche Beitrag pro Einheit beträgt 110,- Euro +/- . Damit unterstützen die Mitglieder eine hochwertige, biologisch-dynamische Lebensmittelerzeugung hier in Bonn und den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft. Sie erhalten ausschließlich Produkte aus eigener Produktion: Getreide, Kartoffeln, Gemüse, Salat, Kräuter, Äpfel, Eier, Honig, ab und zu auch Fleisch. Die Menge reicht ungefähr für eine erwachsenen Person.

  • Am Samstag, den 06.04.13 findet um 11:00 Uhr auf Gut Ostler ein zweites Gründungstreffen statt, für alle Mitglieder, die sich jetzt im März noch neu in unsere Anmeldungsliste eingetragen haben. Falls Ihr nicht selber teilnehmen könnt, müsst Ihr Euch durch jemande/n vertreten lassen, ansonsten können wir die solidarische Bieterrunde nicht durchführen. Bitte tragt Euch unter dem folgendenden Link im Doodle ein, ob Ihr an dem Gründungstreffen teilnehmt, oder durch eine andere Person vertreten werdet.

https://dudle.inf.tu-dresden.de/m6rzf51j/

  • Im Anschluss an das zweite Gründungstreffen könnt Ihr ab 14:00 die anderen SoLaWi Mitglieder und den Hof besser kennenlernen. Martin Baumgart wird uns über Gut Ostler und die Anbaufläche auf dem Meßdorfer Feld führen.die mitmachen möchten, sich angemeldet haben, sind herzlich eingeladen zur Startveranstaltung am Samstag, den 6.4. auf Gut Ostler mit Hofführung.

Kontakt: solawi@bonn-im-wandel.de

Text: Gesa Maschkowski, mit Unterstützung und Beiträgen von Gabriele Danne, Sarah Scholz, Christiane Grinda, Hilke Gieseke

 

 

 

 

 

 

SoLawi – Seid Ihr dabei?

Die Gruppe „Nachhaltige Lebensmittelversorgung“ von Bonn im Wandel war sehr aktiv in den vergangenen Wochen. Jetzt steht die Gründung der ersten solidarischen Landwirtschaft in Bonn auf Gut Ostler kurz bevor. Das SoLawi Jahr wird am 1. April 2013 starten. Wer in diesem Jahr ernsthaft daran interessiert mitzumachen, ist herzlich eingeladen, sich jetzt zu beteiligen und anzumelden. „SoLawi – Seid Ihr dabei?“ weiterlesen

Solidarische Landwirtschaft in Bonn – es geht los!

Wer wieder wissen möchte, wo seine Lebensmittel herkommen und wer sie anbaut, wer Lust hat auf ökologische, regionale, saisonale, frische Lebensmittel aus Bonn und wer dafür Gleichgesinnte sucht, wem die Erhaltung unserer Böden, unserer Nutztier- und Nutzpflanzenvielfalt wichtiger ist als hoher Ertrag, ist hier richtig aufgehoben.

Worum geht’s:
Solidarische Landwirtschaft ist eine geniale Erfindung: Verbraucher und Landwirte tun sich zusammen und bilden für ein Jahr eine Wirtschaftsgemeinschaft. Die Verbraucher übernehmen die Betriebskosten und erhalten im Gegenzug frische, gesunde, lokale und ökologische Lebensmittel. Der Landwirt hat Planungssicherheit und begeisterte Abnehmer für seine Produkte. 29 „SoLawi´s“ gibt es mittlerweile in Deutschland, in Japan sind es gut 40 % aller Betriebe.

Seit mehreren Monaten arbeiten wir nun, gemeinsam mit Dr. Martin Baumgart von Gut Ostler, daran dieses Modell auch  in Bonn einzuführen. Im April möchten wir starten.
An unserem Info-Abend im November haben wir erklärt

–    was solidarische Landwirtschaft ist,
–    wie das in Bonn aussehen kann,
–    wie der Stand der Planungen ist,
–    und wie man mitmachen kann.

Wir freuen uns auf jede(n) MitmacherIn

Hilke Gieseke und die Gruppe Nachhaltige Lebensmittelversorgung
Gesa Maschkowski für die Transition Initiative „Bonn im Wandel“
Dr. Martin Baumgart, Gut Ostler

 

PS: Wer nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte, aber gerne Informationen über die SoLawi in Bonn bekommen möchte, kann sich in unsere SoLawi Mailingliste eintragen. Das geht ganz einfach:

Einfach auf dieser Seite anmelden:
http://www.webtecc.com/mailman/listinfo/solawi

Falls der Link nicht funktioniert, bitte in die Befehlszeile des Browsers kopieren, dann geht´s.

Als Antwort auf die Registrierung wird an die eingetragene Mail-Adresse eine Bestätigungs-Email verschickt. Bitte den Instruktionen in der Mail folgen und auf den entsprechenden Link klicken, dann ist die Anmeldung vollständig.

Oder an solawi@bonn-im-wandel.de schreiben.

 

 

 

 

 

Gemeinschaftsgarten Vilich-Müldorf fängt an zu blühen

Am Rande von Bonn beginnt Transition auch schon: Auf einer städtischen Brachfläche bauen die ersten 15 begeisterten Gemeinschaftsgärtner Hochbeete, die in mehrfacher Hinsicht nahrhaft sein werden: Der Garten soll das alte Dorf mit dem großen Neubaugebiet verbinden, einen Ort des Kennenlernens werden und dabei frische, ökologisch angebaute Lebensmittel liefern.

Vorfreude auf gemeinschaftliches Gärtnern

Am Sonntag, 24. Juni, ist von 16 bis 18 Uhr die nächste Gelegenheit, den sowieso immer offenen Garten zu besuchen, sich das Konzept erläutern zu lassen, eine Beetpatenschaft zu übernehmen – und vielleicht eine erste Erdbeere zu ergattern…