Wann Brügge, Neapel und Istanbul untergehen und warum wir in Bonn daüber sprechen müssen

Wenn wir so weiter machen werden Brügge, Neapel und Istanbul nicht mehr am Wasser sondern unterm Wasser liegen, so die neueste Meldung des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Was macht das mit uns und was machen wir eigentlich?

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Wandel Baum Pflanzaktion

Die Baumpflanzaktion am Transition Sonntag war ein lustiges und inspirierendes Treffen. Es hat Spaß gemacht in einer Gemeinschaft etwas geschafft zu haben und spontane Kreativität aufkommen lassen.Die bunten Schilder und Pfähle zeugen davon. Mit lecker Essen und viel Lachen haben wir die Bäume  an ihren neuen Standort gesetzt, behangen mit guten Wünschen für die Zukunft. Hier ein paar Impressionen…. „Wandel Baum Pflanzaktion“ weiterlesen

28.10. Infoabend Transition Streets – Energiewende-Nachbarschaften

Wie kann man lästige Konsumlaster loswerden, etwas Gutes für unseren Planeten tun und gleichzeitig mit Nachbarn noch eine schöne Zeit verbringen? Ganz einfach, man startet eine Energiewende Nachbarschaft oder „Transition Street“, wie das Projekt in Großbritannien heißt.

Die Energiewendenachbarschaften wurden vom britischen Transition Netzwerk entwickelt. Das Prinzip ist einfach, man redet nicht mehr herum, man fängt mit der Transition zu Hause an: Eine Gruppe Nachbarn oder Freunde trifft sich 6-7 mal und arbeitet gemeinsam ein Handbuch durch, in dem verschiedene Optionen vorgestellt und nach Einsparungspotential bewertet werden. Jede Woche ein anderes Thema: Energie, Ernährung, Mobilität, … Bei der Umsetzung kann man sich gegenseitig unterstützen, miteinander und voneinander lernen und einfach Spaß haben. Die beteiligten Haushalte sparten über 600 Euro ein und 1,2 Tonnen CO2 im Jahr.

Die Unterlagen gibt bisher nur auf Englisch. Wir sehen uns am Montag das Konzept Transition Streets an und überlegen, ob und was wir in Bonn dafür tun wollen, damit  dieses Projekt auch in Deutschland anläuft.

Wir treffen uns am 28.10.2013 um 19:30 in der Stiftung Mitarbeit, Ellerstraße 67
Bitte meldet Euch an, damit wir ein bisschen planen können!
Wir freuen uns auf Euch!

http://www.doodle.com/rm2atn3rcsgurgbw

Wegbeschreibung zur Stiftung Mitarbeit
http://www.mitarbeit.de/wegbeschreibung.html

Einführungskapitel auf Englisch: Transition Streets 1.+Transition Streets-GETTING+STARTED

1. Transition Sonntag – Wunschbaum pflanzen im Internationalen Garten

Bonn im Wandel-Baumpflanzaktion im Internationalen Garten
eine Kooperation mit dem Wissenschaftladen Bonn

Ein Feigenbaum soll am letzten Oktobersonntag zusammen mit einem Apfelbaum seinen Platz in den Internationalen Gärten in Bonn finden. Der Feigenbaum ist ein Geschenk der Youth Future Conference an unsere Transition Initiative. Die Teilnehmeri/innen der Youth Future Conference in Bonn hatten an diesem Baum ihre Zukunftswünsche aufgehängt, zum Beispiel diesen: „Ich träume von einer Gesellschaft, in der es echte Werte gibt, Werte, die sich nicht nur um die Wirtschaft drehen. Ich möchte nicht nur für die Wirtschaft leben, und nicht nur wegen des Geldes arbeiten…!“

Wir möchten diesen schönen Anlass nutzen, um das Gartenjahr zu beenden, aber auch unseren ersten Transition-Sonntag zu starten. Von 13:00-15:00 findet die Pflanzaktion statt und ab 15:00 gibt es Mitbring-Kuchenbuffet und Getränke, Zeit zum Austausch und Netzwerken.

Bringt gute Laune, Kaffee&Kuchen, eigene Teller und Tassen mit, und wer mag auch einen Spaten. Ein Dankeschön an den Wissenschaftsladen Bonn, der diese Aktion tatkräftig unterstützt! Falls es regnen sollte, gibt es ein schönes Plätzchen zum Unterstellen, Wir freuen uns auf Euch!

Die Internationalen Gärten und die Grüne Spielstadt liegen auf dem Gelände der alten Stadtgärtnerei an der Ecke „Im Dransdorfer Feld/An der schwarzen Brücke“:

Weg-Internationale Gärten-Spielstadt-

Anfahrt mit dem Auto: Nach Autobahnausfahrt Bonn-Endenich rechts, Straße ‚Auf dem Hügel‘ Richtung Dransdorf; hinter Eisenbahnbrücke links abbiegen zur hangseitig ansteigenden Straße ‚Auf dem Dransdorfer Berg‘; oben links in die Straße „An der alten Stadtgärtnerei“ einbiegen und auf dem Wiesenstreifen rechts diagonal zum Weg parken. Dann zu Fuß weiter geradeaus bis zum Feldweg: ‚Im Dransdorfer Feld‘, links zum separaten Eingang der Grünen Spielstadt am Feldweg ‚An der Schwarzen Brücke‘

Anfahrt mit dem Fahrrad: Wie oben, die Fahrräder können am FAhrradständer im Eingangsbereich der Grünen Spielstadt angeschlossen werden. Anfahrt aus anderen Richtungen (Endenich, Duisdorf usw.) auch übers Meßdorfer Feld möglich!
Bus ab Hauptbahnhof: Linien 610, 611, Haltestelle ‚Hans-Sachs-Straße aussteigen; die Siemensstraße überqueren, Straße „Auf dem Dransdorfer Berg“ den Hang hoch laufen, oben links in den asphaltierten Weg „An der alten Stadtgärtnerei“ einbiegen. Ca. 200 m weiter links liegt der Eingang nahe der Weggabelung ‚Im Dransdorfer Feld’/’An der Schwarzen Brücke‘ (ca. 5 min).
Mehr zu den Internationalen Gärten

 

Transition Town – Was ist das eigentlich? – Eine kleine Reise durch die Ideen, Konzepte und Projekte

Es gibt sie in Bielefeld, Bonn und Berlin, in Sao Paolo, Portugal und New York –  Transition Town Initiativen, zu deutsch: Städte im Wandel. In Deutschland sind es mittlerweile 80, weltweit über 1000. Was bewegt so viele Menschen, sich für eine nachhaltige Gesellschaft zu engagieren?…

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Wie lebt´s sich mit weniger Öl? – Erster Peak Oil-Bericht für eine deutsche Stadt

In Münster wurde der erste Peak Oil Bericht für eine deutsche Stadt vorgestellt. Er ist Ergebnis eines interdisziplinären Seminars an der Uni Münster. Matthias Wanner, Transition Münster und Initiator des Seminars spricht im Interview über den Bericht, das Seminar und eine sehr erfolgreiche Veranstaltung

Matthias, ihr habt an der Uni Münster nicht nur das erste interdisziplinäre, studentisch organisierte Seminar über Peak Oil veranstaltet, ihr habt auch noch einen Bericht darüber geschrieben und das Ganze dann am 04.07 der Öffentlichkeit vorgestellt, darf man gratulieren?

Oh ja, es war fantastisch! Die Zusammenarbeit im Projekt hat großartig geklappt und auch die Abschlussveranstaltung war ein großer Erfolg! 80 Personen waren angemeldet, und über 150 sind gekommen! Irgendwann habe ich aus dem Fenster geguckt und gesehen, dass die Leute bis auf die Straße Schlange stehen, um reinzukommen. Schlange stehen für Infos über Peak Oil! Das war ein toller Moment und die ganze Veranstaltung hat die gute Stimmung, mit der wir das Projekt aufgebaut haben, weiter in die Stadt getragen..

 Was hat denn so viel Spaß gemacht?

Es hat sehr viel Freude gemacht zu zeigen, dass man so einen Bericht partizipativ schreiben kann, dass man auf studentischer Ebene interdisziplinär zusammenarbeiten kann und es war schön, das Projekt nach dem Bericht auch öffentlich abzurunden. Auch die Anerkennung, die wir für das Projekt bekommen ist toll. Wir haben Rückmeldungen bekommenen, dass unser Bericht eine Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaf geschaffen hat. Und das Publikum auf der Abschlussveranstaltung war sehr durchmischt, Jung und Alt, Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen, Vertreter_innen von Parteien, der Stadt, der Uni, Organisationen und aus zahlreiche gesellschaftliche Gruppen.

Was ist eigentlich ein Peak-Oil-Bericht?

Gute Frage! Es gibt sehr unterschiedliche Peak-Oil Berichte. Grundsätzlich ist das eine strukturierte Arbeit über das komplizierte Thema Peak Oil, eben das Erdölfördermaximum, die Auswirkungen davon auf unsere Gesellschaft und mögliche Umgangsweisen damit. Wir haben zu Beginn unserer Arbeit mehrere Berichte systematisiert u. a. nach ihrer Analyseebene – also wird das Problem auf globaler, nationaler, Landes- oder Städteebene untersucht – sowie der Frage ob konkrete Handlungsempfehlungen erstellt oder spezifische Preisszenarien verwendet werden. Allen gemeinsam ist das Thema der schwindenden Ressource Erdöl, und dass sie fragen, wie stark unsere Gesellschaft davon abängig ist.

Was erwartet einen, wenn man das Büchlein liest?

Es ist ein 1Peak Oil Bericht10 Seiten langer Bericht, der einerseits wissenschaftliche Kriterien genügt und gleichzeitig allgemeinverständlich sein möchte. Wir haben zwei inhaltliche Schwerpunkte, einmal zur Frage “Was ist Peak Oil überhaupt?” und dann die kleinen Untersuchungen aus dem Projektseminar der Stadt Münster in den Sektoren Energie, Transport/Mobilität, Wirtschaft, Ernährung/Landwirtschaft, Gesundheit und private Haushalte/soziale Kohäsion. Im methodischen Teil berichten wir über die Durchführung des Projektes und plädieren für mehr transdisziplinäre Transformationsforschung. Wir müssen mit unserem Wissen aus der Uni raus in die Gesellschaft und gemeinsam überlegen, wie wir denn an dem Thema weiterforschen und Strukturen verändern können. Deshalb war uns auch das Knüpfen zahlreicher Kontakte in die Stadtgesellschaft ein großes Anliegen.

Wie kamt Ihr auf die Idee ein Peak Oil-Seminar zu veranstalten?

Das Projekt ist entstanden aus den Fragen: “Wie bekomme ich verschiedene Welten zusammen? Wie können wir Studierenden ermöglichen, sich mit transformativen Themen zu beschäftigen? Wie kann man die Stadt mit einbeziehen, das Thema Peak Oil stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und wie können wir als Veranstaltende noch etwas dabei lernen?” So entstand dann die Idee für eine freie, partizipative Seminarveranstaltung, die das Thema Peak Oil aufgreift und dafür sorgt, dass das Ganze öffentlichkeitswirksam aufbereitet wird und Menschen den Impuls aufnehmen können.

 Wie viele Leute haben an dem Projekt mitgearbeitet?

Das Seminar haben wir zu fünft organisiert mit teilweise wechselnden Mitgliedern und gemeinsam mit Prof. Tillman Buttschardt. Den Bericht haben wir zu neunt geschrieben. Zu Beginn gab es vier öffentliche Vorlesungen mit etwa 100 Teilnehmenden, im Seminar sind wir dann mit 46 Studierenden gestartet von den 35 übrig geblieben, die in 16 Kleingruppen gearbeitet haben.

Welche Erfahrungen habt ihr mit diesem Lehrformat gemacht?

Es war interessant zu sehen, wie schwer sich das universitäre System mit einer offenen Veranstaltung tut, wie wenig Raum und Zeit die Studierenden haben, um sich so einem Projekt zu widmen und wie lange sie brauchen, um zu verstehen, “Hej, das hier ist eine Möglichkeit für mehr selbstbestimmtes Lernen und Forschen!”. Die Hälfte der Teilnehmenden fand das super und die andere Hälfte hat sehr klar zurückgemeldet, dass sie zu sehr auf der Meta-Ebene eingebunden wurde. Da wird sehr schnell klar, interdiszipliniäre Forschung braucht eine andere Rahmung und Förderung.

 Wie habt die Präsentationsveranstaltung gestaltet?

Wir haben ein klassisches Veranstaltungsformat mit Bürger_innenbeteiligung gestaltet. Das umfasste Informationen, einen stilvollen Rahmen, kleine Häppchen aus der solidarischen Landwirtschaft, Zeit zum Austausch und Vernetzen. Begonnen haben wir mit dem Info-Teil zu Peak Oil allgemein und unserem Bericht. Danach haben wir an neun verschiedenen Thementischen zur Vernetzung und zum Austausch eingeladen. Zu jedem der o.g. Sektoren gab es einen Tisch und dann noch Tische zu Transformationsforschung, zur Transition-Initiative Münster und einen Tisch zur Kampagne Divestment, bei der es um finanziellen Rückzug öffentlicher Gelder aus fossilen Unternehmungen geht. Zum Abschluss gab es dann noch ein Plenum mit Kurzpräsentation der Ergebnisse und der weiteren Vernetzungsmöglichkeiten.

Wie geht es jetzt weiter?

Ich habe das Gefühl, dass das bei einigen Stellen in der Politik das Interesse gewachsen ist. Unsere 60 Berichte sind alle weg, die wurden uns förmlich aus den Händen gerissen. Ich denke wir haben in der Stadt auch ein Stück Agendasetting betrieben. Was auf jeden Fall weitergeht ist, dass wir das Projekt auf verschiedenen Veranstaltungen präsentieren, beispielsweise auf der Tagung Zukunftsfähiges Münster und einem Bürger_innenforum im November. An dem Abend selbst wurde ein kleines Projekt gegründet zur Untersuchung von einem 100%-regional ernährten Münster. Und ich denke, uns ist ein guter Schulterschluss gelungen zwischen dem lokalen Thema Peak Oil und der internationalen Kampagne Divestment.

Ansonsten ist das Ganze ein langsamer vorsichtiger Prozess, Wenn die SPD jetzt Anträge für urbanes Gärtnern in den Stadtrat einbringen möchte, dann ist das schon toll oder wenn sich die Linke mehrere Stunden mit uns zusammensetzen möchte und diskutieren wie man das weiterbringen kann. Auch überregional gibt es ein großes Interesse, beispielsweise aus Oldenburg, Baden Württemberg, von der LAG NRW usw.. Es gibt an unserer Uni leider gerade kein Anschlussprojekt, aber wir haben von verschiedenen Unis die Rückmeldung bekommen “Cool so etwas machen wir auch”, z. B. Potsdam, Erlangen oder Kiel. Und man weiß ja auch nicht was der Bericht ansonsten noch los tritt. Häufig werden Einzelimpulse ja erst einmal auf unterschiedlichen Ebenen verarbeitet und dann später aufgegriffen und weiterentwickelt.

 Vielen Dank Dir und noch viel Erfolg in Münster!!

 Interview. Gesa Maschkowski

27.05. Info-Stammtisch für Transition Interessierte

Wer etwas über unsere Transition Initiative in Bonn wissen möchte, mitmachen oder selbst ein Projekt starten, ist herzlich eingeladen zu unserem Infostammtisch im schönen Cafe Karl, denn dort erfährt man life und in Farbe deutlich mehr als auf dieser Website.

Wir treffen uns am Montag, den 27.5. ab 20:00 Uhr. Es werden Mitglieder aus der Kern-Gruppe da sein und auch aus den Themengruppen, um Fragen zu beantworten, Ideen weiterzuspinnen und neue nette Leute aus Bonn kennen zu lernen.

Der Info-Stammtisch findet alle zwei Monate am 4. Montag im Monat statt, also das nächste Mal am 22. Julii.

Wir freuen uns auf Euch!

Das Cafe Karl befindet sich in der Vorgebirgsstraße, Ecke Kaiser-Karl Ring, ganz in der Nähe vom August-Macke Haus.

http://www.cafekarl.de/

Training for Transition in Bonn

Bonn im Wandel und Zukunftsfähiges Bonn e.V. holen das beliebte zweitägige „Training for Transition“ nach Bonn! Es findet am 25. und 26. Mai 2013 im Rudolf-Steiner-Haus, ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs, statt. Das seit über zwei Jahren bundesweit erfolgreich durchgeführte „Training for Transition“ (auf Deutsch) wird – thematisch & methodisch um Elemente des Kurses „Transition Thrive“ deutlich erweitert durchgeführt. Er richtet sich sowohl an Menschen, die schon länger in Transition aktiv sind, als auch an Transition-Neueinsteiger_innen. Wir freuen uns über viele wandelbegeisterte Teilnehmer_innen!

Kurs-Inhalte

Einführung und praktische Übungen zu den Werkzeugen der Transition Initiativen – für den Wandel zu nachhaltigem, resilientem Leben, persönlich und als Gemeinschaft / Gesellschaft.

Konzeptionell ergänzt wird das Training außerdem durch aktuelle Erkenntnisse und Erfahrungen aus der „Heimat“ der Transition Initiativen in England und UK, u.a. durch ein Analyse-Tool für bereits bestehende Intitiativen, das Ideen gibt, was sinnvolle nächste Schritte in der konkreten Situation der TT-Initiative sein können.

Ziele

  • auf der Basis eines klaren Verständnisses für die globale Lage (Klimawandel, Ölförder-Maximum, Wirtschaftskrisen) die Möglichkeiten zur Transformation sehen und verstehen
  • Die Mittel und Werkzeuge der Transition Initiativen für diese Transformationsprozesse kennen lernen und verstehen – z.B. erprobte Strategien, von einer Gründungsgruppe zu vielen aktiven und effektiven Arbeitsgruppen und einer lebendigen und motivierten Initiative zu gelangen
  • Gemeinsam einen intensiven Visions-Prozess durchführen (u.a. basierend auf Joanna Macy / The work that reconnects)
  • Ideen, z.B. Gruppentreffen angenehm und effektiv durchzuführen, z.B. mit Methoden wie Open Space oder World Café, und Vorträge ebenso wie thematische Arbeitskreise über Transition zu halten und zu veranstalten
  • Ein hilfreiches Netzwerk aus interessierten Einzelpersonen und anderen Initiativen, die verwandte Ziele verfolgen
  • Konkrete nächste Schritte planen; für uns selbst, unsere Initiative, unsere Gemeinde oder Stadt

Erfahrungen

Für viele Teilnehmer_innen führten die bisher durchgeführten Transition-Trainings zu entscheidenden Einsichten, wichtigen Erkenntnissen und zu mehr Achtsamkeit. Sie halfen ihnen, zum wichtigsten Auftrag unserer Zeit konstruktiv und freudvoll beizutragen auf dem Weg zu einer friedvollen, resilienten und nachhaltigen Welt.

Die Referent_innen

Der Kurs wird von den ausgebildeten und erfahrenen Transition-Trainer_innen Anaim Gräff und Markus Kampmeier durchgeführt.

Anaim (Ananda Imke) Gräff (D): Anaim ist seit dem ersten deutschen TT Training im Dezember 2009 mit ihrer Familie aktiv in der TT Bewegung. Dort hat sie dass, was ein wirklicher Wandel für sie braucht, gefunden: einen integralen Ansatz mit spiritueller Tiefe, kraftvoller Lebendigkeit, respektvollem Miteinander und Raum für innere Transition. Ihr tiefster Wunsch Lebensräume zu verbessern, führten zum Architekturstudium und einer Geomantieausbildung. Erfahrungen in Tiefenökologie, Gewaltfreier Kommunikation, therapeutisch-heilerischen Techniken, gemeinschaftlichem Leben, sowie in Psychologie & Methodik der Veränderung (Joanna Macy) folgten. Neben ihrer Arbeit als Architektin und Stadtplanerin im ökologisch-nachhaltigen Siedlungsbau hat sie in den letzten Jahren in der Arbeitsgruppe Post-Oil-City in Hannover mitgewirkt, Regionalkonferenzen in Südniedersachsen mitorganisiert und tiefenökologische Übungen geleitet.

Marcus Kampmeier (D): Mitbegründer der Transition Town Bielefeld; Transition Town Trainer seit 2010; Diplompädagoge und Heilpraktiker; unterrichtet seit mehreren Jahren an einer Naturheilkundeschule, sowie im Wildnis- und Erlebnisbereich; verliebt in Permakultur und Tiefenökologie.

Mehr über die Inhalte des Kurses findest Du hier.

 

Für Fragen erreichst Du uns unter info@bonn-im-wandel.de.

Oder Du meldest Dich gleich hier an.

Wir freuen uns auf Dich!

Bonn im Wandel & Zukunftsfähiges Bonn e.V.

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Zeit

Kurszeiten sind Samstag 9.30h-18.30h & Sonntag 9.00h-16.30h.

Ort

Rudolf-Steiner-Haus, Thomas-Mann-Straße 36, 53111 Bonn (5 min zu Fuß vom Hauptbahnhof)

http://rudolf-steiner-haus-bonn.de

Kosten

Die Kursgebühren betragen 150,-€ – dazu kommen noch Kosten für die Verpflegung (falls gewünscht, weitere Infos s.u.). Unterkünfte sind selbst zu organisieren, Tipps dafür stellen wir noch zeitnah zusammen.

Für Personen mit eingeschränkten finanziellen Mitteln (nach Selbsteinschätzung) gibt es eine begrenzte Anzahl von vergünstigten Plätzen. Bitte vermerke diesen Wunsch (und die Dir maximal mögliche Seminargebühr) bei der Anmeldung und wir lassen Dich dann baldmöglichst wissen ob & zu welchen Kosten die Teilnahme für Dich möglich ist. Wir freuen uns natürlich auch, wenn jemand mehr als die knapp kalkulierten 150 € zahlen möchte 🙂

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Stornierungsbedingungen

Wir bitten zu beachten, dass Kosten für Leistungen, die auf Grund der Anmeldung bestellt, aber nicht in Anspruch genommen worden sind, gleichwohl bezahlt werden müssen.

Evtl. Absagen nehmen wir per E-mail (info@bonn-im-wandel.de) entgegen.

Bis 6 Wochen vor dem geplanten Aufenthalt bleibt die Absage kostenfrei. Erreicht sie uns später, stellen wir Ausfallkosten (d.h. Unterbringung, Essen, Kursgebühr) nachfolgender Staffelung gemäß in Rechnung:

bis vier Wochen vorher: 30 %,

bis zwei Wochen vorher: 60 %,

weniger als zwei Wochen vorher: 90 % der Kosten, die bei einem Aufenthalt entstanden wären.

 

Du kannst alternativ auch gerne eine Ersatzperson stellen; dann entstehen Dir natürlich keine Stornokosten!

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Anmeldung & Zahlung

Nach Deiner Anmeldung (siehe unten) lassen wir Dir weitere Informationen sowie unsere Kontoverbindung zukommen & bitten Dich um eine Anzahlung. Die weiteren Kursgebühren sowie die Übernachtung zahlst Du dann separat.

Die weiteren Stornierungsbedingungen findest Du oben.

Bei zu vielen Anmeldungen werden wir Dich gerne auf unsere Warteliste eintragen und umgehend informieren, sobald ein Nachrück-Platz frei wird.

Wir behalten uns vor, jederzeit Anmeldungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen und/oder den Kurs bei zu geringer Buchung nicht stattfinden zu lassen (Wird den bis dahin angemeldeten Teilnehmer_innen spätestens 14 Tage vor Kursbeginn mitgeteilt; alle bis dahin gezahlten Beträge werden dann natürlich vollständig zurückerstattet).

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Anmeldeformular

Rob Hopkins in Bonn – der Film

Das war ein toller  Abend. Die Zutaten zu 100 % Transition: eine Handvoll mutige Leute, eine Ladung Know How und toller Support aus dem Netzwerk. Danke an Nils Aguilar, der nicht nur seinen Film „Voices of Transition“ gezeigt hat, sondern auch dafür gesorgt hat, dass Rob Hopkins auf dem Weg nach Berlin ein Stopp in Bonn macht. Danke an Rob fürs Kommen und den frischen Transition Wind in Bonn, danke an Gerd Wessling für den Beitrag zu Transition in Deutschland, danke an alle Gäste und Attac Rhein-Sieg, die uns unterstützt haben, diesen schönen Abend gemeinsam zu gestalten. Unser Dank geht auch an die Universität Bonn für den schönen festlichen Rahmen und an die Heinrich-Böll-Stiftung, die Rob den kleinen Umwege genehmigt hat.

Last but not least wollen wir uns ganz herzlich bei Andi Rüther bedanken, der uns wie so oft, hervorragend filmisch begleitet hat und dafür gesorgt hat, dass wir jetzt zwei Film-Fassungen von diesem schönen Abend haben:

  • Eine kürzere Fassung, in der nur Robs Vortrag auf Englisch zu hören ist und seine Antworten auf unsere Fragen
  • und eine längere Variante. Hier gibt es eine kurze Vorstellung von Bonn im Wandel, dann die 3 Mini-Speeches von Rob jeweils mit kurzer, deutsche Zusammenfassung und schließlich die Diskussion mit Rob, Gerd und NIls.

Viel Spaß!

Hier geht´s zu der englischen Fassung

Screenshot Film Hopkins


und hier zur Langfassung mit deutschen Übersetzungen

quintett

Weitere Infos

 

 

 

Schöne Geburtstagsfeier für Bonn im Wandel!

Gratulationstorte mit essbarer TransitionTown
Gratulationstorte mit essbarer TransitionTown

Das war ein schöner erster Geburtstag für Bonn-im-Wandel: Mit Rob Hopkins, TransitionTown-Initiator, als inspirierendem Gratulanten, Nils Aguilar mit seinem „Voices-of-Transition“-Film, und einer „Bilderbuch-Torte“ – 300 Leute aus Bonn und Umgebung, Bielefeld, Münster, Düsseldorf und Köln haben mit uns am 27.2. in der Bonner Uni gefeiert. Einen längeren Bericht über den Abend hat Laurin Berger im Rhein:Raum geschrieben.
Jetzt geht’s auf ins zweite Transition-Jahr. Verbindet eure Wandelkraft miteinander – u.a. in den Themengruppen und hier auf bonn-im-wandel.de!

Rob Hopkins drückt die Finger für Bonn im Wandel
Rob Hopkins drückt die Finger für Bonn im Wandel
Kathleen macht den 300 Gästen die Torte schmackhaft
Kathleen macht den 300 Gästen die Torte schmackhaft
Begriffs-Cloud der Transition-Streets-Kampagne in Totnes/UK
Begriffs-Cloud der Transition-Streets-Kampagne in Totnes/UK