Podiumsdiskussion: Umkämpfte Stadtentwicklung – Das Viktoriaviertel zwischen Ausverkauf und Utopie

Lade Karte ...

Datum: Mi, 10.05.17
Uhrzeit: 19:30 - 21:30

Location
Hörsaal 17, Seminar Anglistik


Genug entwicklt- Stadt neu denken

Im Herbst 2015 wurden die Pläne der SIGNA-Holding-GmbH auf dem Gelände des Vikto- riaviertels in der Bonner Innenstadt ein Einkaufszentrum zu errichten, durch ein Bürger*in- nenbegehren gestoppt. Die Stadt Bonn leitete ein Bürger*innenbeteiligungsverfahren der Firma Zebralog ein. Ziel dieses Verfahrens soll ein Bebauungsplan für das Viktoriaviertel sein, das im Sinne der Bürger*innen ist. Es ist abzusehen, dass das Beteiligungsverfahren eher den Interessen des Investors dient, als den Menschen im Viktoriaviertel. Daher ist die Protestbewegung schon heute damit konfrontiert, eine Perspektive für sich und das Viertel jenseits der offiziellen Beteiligung zu erarbeiten.

Im Zuge dieser aktuellen Situation wollen wir uns gemeinsam mit Referent*innen aus Theorie und Praxis mit folgenden Fragen auf den Weg machen, um lautstark nach unserem „Recht auf Stadt“ zu fragen: Was ist eigentlich Stadt, und warum und wohin soll sie sich entwickeln? Welche Funktionen haben Beteiligungsverfahren? Sind sie Dialoge auf Augenhöhe oder Beruhigungspille für Protestbewegungen? Was passiert nach der Bürgerbeteiligung? Wie kann Stadtentwicklung von unten ganz konkret aussehen?

mit: Stefan Hochstadt (FH Dortmund), Arno Nuemos (Aktivist LIZ Bonn), Iris Dzudzek (Universität Frankfurt), Lisa Maria Zander (PlanBude Hamburg) und Clara Arnold (Anwohnerin und Aktivistin)

In Kooperation mit:
Rosa Luxemburg Stiftung NRW
Libertäres Zentrum Bonn
Nachbarschaftsverein Viktoriaviertel e.V.
Referat für politische Bildung, AStA Uni Bonn

 

 

Categories

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*