9. Mai 17:00 Ideen, Aktionen und Menschen für ein essbares Bonn

Auf dem Frühlingsfest der Ermeikeilinititive wollen wir Pläne schmieden für ein essbares Bonn. Das geht ungefähr so:

Um 17:00 Uhr starten wir mit einer Filmpremiere: Die Gärtnerinnen von zwei  großen Urbanen Gärten Allmende-Kontor Berlin und NeuLand Köln haben kurz den Spaten beiseite gelegt und die Kamera in die Hand genommen. Entstanden sind wunderbare Filme aus den Herzen der Gärten. Wir zeigen einen Film vor und einen nach dem Open Space .

Ab 17.30 Open Space = Offener Raum für ein Bonner Netzwerk Essbare Stadt
Wie sieht Bonn aus, wenn es ECHT ESSBAR Ist? Wie können wir ein aktives und lebendiges Netzwerk für eine essbare Stadt bilden? Was sind unsere ersten Aktionen? Welche Ideen finden an diesem Tag schon Freund/innen? Der Open Space gibt Raum für unsere Ideen und die erste Projekte.

Ort: Ermekeilkarree, Ermeikeilstraße 27, Haus 8 (einmal ganz durch den Garten durch)

Ende ca. 18:30/19:00

Wir danken der Ermekeilinitiative e.V. für die Unterstützung von diesem Event. Wir bedanken uns beim aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V. für die Möglichkeit die Filme vorzuführen!

Fakten zur Essbaren Stadt:

  • Die Essbare Stadt ist klimafreundlich: Essbare Städte sind nicht nur attraktiv, gesund und lecker sondern auch sinnvoll. Nach einer Studie des niederländischen RUAF-Instituts kann man pro Jahr 16 Millionen Transportkilometer sparen wenn man für eine Stadt von ca. 350.000 Einwohner rund 20 % der Lebensmittel lokal erzeugt, das entspricht dem Energieverbrauch von 11.000 Haushalten im Jahr.
  • Essbare Beete sind nicht teurer:  Die Anpflanzung von “Wechselflor” also Blumen die mehrmals jährlich ausgetauscht werden nach dem Motto: “Erst Stiefmütterchen, dann fleißige Lieschen” kostet 58 Euro pro m2, Gemüsepflanzen hingegen 15 Euro pro m2
  • Öffentliche Kantinen als Vorbilder: Die Stadt Kopenhagen hatte im Jahr 2007 beschlossen eine fröhliche gesunde und nachhaltige Ernährungskultur zu schaffen. In den 900 öffentlichen Kantinen, der Stadt, die jeden Tag insgesamt 60.000 Mahlzeiten servieren, sind mittlerweilerweile 75 % der Lebensmittel aus ökologischem Anbau.
  • In Brasilien wiederum gibt es ein Gesetz, das jedem Kind das Recht auf ein Schulessen zuspricht. Dieses Essen muss zu 70 % aus frischen Lebensmitteln zubereitet werden und zu 30 % aus der regionalen Produkten.
  • Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch hat 2013 die Bonn Declarations of Mayors, des Weltbürgermeisterrates zum Klimwandels unterzeichnet, darhin heißt es:  Wir fordern Stadt- und Kommunalverwaltungen auf, stadtweite, ganzheitliche und ökosystembasierte Systeme zur Lebensmittelerzeugung zu entwickeln und einzurichten, die eine Lebensmittelversorgung sichern, dazu beitragen die Armut in den Städten zu beseitigen, die Biodiversität in Städten zu schützen und zu verbessern und die integriert sind in Entwicklungskonzepte zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit (Resilienz) und Anpassungsfähigkeit vor Ort“

Also: Worauf warten wir noch?

Blick in den NeuLand Garten

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